Verschärfte Regeln für Hundehaltung: Politik schaltet sich endlich ein, um weiteren Haustierboom zu vermeiden

Tolle Neuigkeiten für Tierliebhaber und Tierliebhaberinnen: Das Ministerium für Landwirtschaft will die Vorschriften für die Haltung von Hunden und den Zoofachhandel verschärfen. Damit richtet sich das Ministerium nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen!

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Die Anforderungen an die Hundezucht sollen verschärft werden, genauso wie die Vorschriften für die Haltung von Hunden und für den Zoofachhandel. Besonders großartig: Die Kettenhaltung von Hunden soll "grundsätzlich" verboten werden, so Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) gegenüber der Rheinischen Post.

Haustierboom

Damit reagiert die Politik endlich auf den Haustierboom - auch wenn sie sich vorerst (?) nur auf Hunde beschränkt - , der durch die Corona-Krise losgetreten wurde: Zahlreiche Menschen, die Social Distancing betrieben haben, haben sich nach den Lockdowns Haustiere besorgt.

Diese standen ihnen in dieser schweren Zeit zur Seite - und haben sie während des Lockdowns zu Hause beschäftigt. Doch sobald das gesellschaftliche Leben wieder in Fahrt kam, mussten viele der frischgebackenen Haustierbesitzer und Haustierbesitzerinnen sich eingestehen, nicht mehr genügend Zeit für ihre Tierchen zu haben.

Rückgabe der Tiere

Deswegen gab es so viele Retouren in Tierheime, dass einige von ihnen sogar einen Aufnahmestopp verhängen mussten. "Aber Tiere sind nicht irgendeine Ware, die man sich mal eben so anschafft", wie Julia Klöckner im Interview sagt.

Deswegen habe ihr Ministerium auch das Portal Haustierberater entwickelt. Dort kann man als künftige Haustierbesitzerin oder Besitzer testen, welches Tier am besten zu einem passt.

Was ihr beachten solltet, bevor ihr euch einen Hund anschafft, verraten wir euch im Video!