Warum nur sperren immer mehr Amis ihre Hunde in diese Boxen?

Ein amerikanisches Start-up-Unternehmen in New York bringt jetzt Dog Parker auf den Markt, Parkhäuser für Hunde, in denen Hundebesitzer ihre Lieblinge sicher unterbringen können, solange sie beim Einkaufen sind. Obwohl viele das jetzt schon für eine geniale Erfindung halten, werden doch auch Stimmen laut, die es für grausam halten, Hunde in so eine Box zu sperren. In unserem Video erfahrt ihr mehr!

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Und so funktionieren die Parkhäuser für Hunde

Einen Vierbeiner zu haben, bringt auch Verantwortung mit sich, vor allem in einer Weltstadt wie New York. Viele Hundebesitzer nehmen ihre Vierbeiner überallhin mit und binden sie dann irgendwo an, während sie ihre Einkäufe tätigen. Doch seinen Hund unbeaufsichtigt angebunden zu lassen ist nicht immer problemlos! Viele haben Angst vor Hundedieben, dass sich jemand an ihrem Liebling vergreift oder dass er sonst wie Gefahr läuft. Für sie wurde der Dog Parker entwickelt. Ein Aufenthalt im Dog Parker kostet umgerechnet so um die 18 Cents pro Minute, zusätzlich einer jährlichen Mitgliedschaft von zirka 22 Euro.

Doch was ist so ein Dog Parker genau und wie funktioniert er? Dog Parker sind bequem ausgestattete Hundehäuschen vor Supermärkten, großen Geschäften und Restaurants in New York. Sie können von den Hundebesitzern angemietet werden, solange sie ihre Einkäufe machen. Die Hundehäuser sind mit Kameras ausgestattet, so dass sie ihren Liebling über eine App vom Smartphone aus im Auge behalten und jederzeit sehen können, wie es ihm geht. Sie sind klimatisiert, beheizt und verfügen über spezielle UV-Leuchten, die eventuelle Bakterien und Viren an den Oberflächen abtöten. Ihre Benutzung ist von Tierärzten anerkannt, da das Unternehmen verschiedene Tierärzte zur Entwicklung seines Produkts zu Rate gezogen hat. Es ist also wirklich für das Wohlergehen der Vierbeiner gesorgt.

Obwohl die Erfindung recht einleuchtend erscheint, sind viele Hundebesitzer noch skeptisch, ihre Hunde im Dog Parker einzusperren. Sie fürchten, dass er sich nicht wohl fühlen könnte, so allein in dem Hundehäuschen eingesperrt zu sein. Das ist die Herausforderung, der sich das Unternehmen nun noch stellen muss. Chelsea Browridge, eine der Mitbegründerinnen des Unternehmens versucht die negativen Kommentare zu entkräften. Sie argumentiert, dass die „Hunde über Monitore ständig von Servicemitarbeitern überwacht“ würden und so für das Wohlergehen der Tiere gesorgt sei. Außerdem würde „die durchschnittliche Besetzung eines solchen Häuschens kaum länger als 15 Minuten dauern“.

Und was hältst du von diesen Parkhäusern für Hunde? Würdest du deinen Hund in so einen Dog Parker sperren?