Wegen schlimmer Ausbeutung: Rock-Sängerin Pink schlägt jetzt zurück!
Wegen schlimmer Ausbeutung: Rock-Sängerin Pink schlägt jetzt zurück!
Wegen schlimmer Ausbeutung: Rock-Sängerin Pink schlägt jetzt zurück!
Weiterlesen

Wegen schlimmer Ausbeutung: Rock-Sängerin Pink schlägt jetzt zurück!

Überall auf der Welt wächst der Druck von Tierschützer gegen Wasserparks und die Haltung von Delfinen und Walen in Aquarien. Jetzt engagiert sich auch die amerikanische Rocksängerin Pink gegen Delfinarien. In den sozialen Netzwerken wettert sie gegen die Gefangenschaft von Orcas und wendet sich mit ihrem Anliegen direkt an die Leitung der amerikanischen Meeres-Themenparks SeaWorld.

Wird Pinks Einsatz eine Rolle spielen und dazu beitragen, den Delfinarien in den Vereinigten Staaten ein Ende zu setzen? Jedenfalls hat die amerikanische Rocksängerin unlängst gegen das Halten von Walen und insbesondere Orcas und Delfinen in Meeres-Themenparks wie SeaWorld protestiert.

Ein direkter Angriff auf SeaWorld

Der Rockerin ist der in Florida beheimatete Meeres-Themenpark SeaWorld ein Dorn im Auge. Die 38-Jährige hat erst kürzlich in den sozialen Netzwerken von sich reden gemacht, weil sie sich in einem offenen Brief an die Parkleitung gewendet hat. Im Namen der Tierrechtsorganisation PETA und als aktives Mitglied derselben hat sie am 13. Juni ihr Pamphlet ins Netz gestellt.

In ihrem offenen Brief erklärt die Mutter von zwei Kindern, dass sie ihre Kinder nicht in einen Themenpark mitnehmen werden, in dem intelligente und empfindsame Wesen ausgebeutet und gezüchtet werden.

Ein engagiertes Mitglied der Tierrechtsorganisation PETA

Sie ruft zur Befreiung der von SeaWorld gehaltenen Orcas und Delfine auf. Dazu noch setzt sich für ein Verbot sämtlicher Meeres-Themenparks und Delfinarien auf amerikanischem Boden ein.

„Kinder sind leicht zu beeinflussen. Ich werde meine Kinder nicht dazu erziehen, andere Wesen auszubeuten und schlecht zu behandeln, nur weil sie anders sind als wir“, schreibt sie in einem offenen Brief and die SeaWorld-Leitung.

Und fügt hinzu:

„Doch das ist genau das, was SeaWorld mit diesen in Gefangenschaft gehaltenen Walen und Delfinen macht.“

Pink schließt ihren Brief mit dem frommen Wunsch, der bekannte Meeres-Themenpark im Süden der Vereinigten Staaten möge der Stimme der Vernunft folgen und die Meeressäuger in eine Meeresreservat geben und von jeglichen Vorführungen mit gefangenen Meeressäugern Abstand nehmen.

Eine klare Absage

Die Antwort von SeaWorld ließ nicht auf sich warten. SeaWorld erteilte der Sängerin eine klare Absage. Für den Meeres-Themenpark bestehe kein Grund zur Annahme, die Tiere würden schlecht behandelt. Außerdem seien die in Gefangenschaft lebenden Tiere gar nicht in der Lage, in derartigen Meeresreservaten zu überleben und dort nur gesundheitlichen Problemen ausgesetzt.

Diese Behauptung entkräftet die Tierrechtsorganisation PETA ihrerseits mit dem Argument:

„Dieses Unternehmen versucht doch tatsächlich, uns weiszumachen, diese Meeresschutzgebiete für Meeressäuger aus Parks wie SeaWorld seien nichts anderes als Käfige. Das sind sie sicher nicht. Die von Meerestierschutzorganisationen eingerichteten Reservate sind sicher artengerechter als die Betonbecken, in denen SeaWorld gegenwärtig die Orcas hält.“

Von der Redaktion

Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen