Welpe fällt in einen Kaktus, doch erst als er befreit wird, zeigt sich, was wirklich dahinter steckt!

Dieser junge Vierbeiner hat noch einmal Glück im Unglück gehabt. Eine 86-jährige gute Samariterin aus Arizona in den USA findet den Kleinen in größter Not. Er ist kopfüber in einen Cholla-Kaktus gefallen und hat unendlich viele schmerzhafte Stacheln im Gesicht. Als sie das Tier von der Pflanze entfernt, wird sie sich auf einmal bewusst, dass es sich gar nicht um einen Hundewelpen handelt...

Welpe fällt in einen Kaktus, doch erst als er befreit wird, zeigt sich, was wirklich dahinter steckt!
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Zwei Mitarbeitern des Sun City West Golf-Clubs ist es kürzlich gelungen, ein junges Tier in Not zu retten, das eine gute Samariterin in ihrem Garten gefunden hatte.

Als die 86-jährige Gwen Maxwell früh morgens in ihrem Garten spazieren geht, fällt ihr ein kleiner Hund auf, der die Straße überquert und sich bei ihr ins Gebüsch flüchtet: „Zuerst dachte ich, es würde sich dabei um einen entlaufenen Hund aus der Nachbarschaft handeln“, erklärt sie später SCW News.

Doch dann sah sie den Kleinen noch einmal. Was sie zunächst für einen Hund gehalten hatte, entpuppte sich als ein junger Präriewolf! Und er war voller Kaktusteile und Kaktusstacheln. Sie ruft um Hilfe, um den Kleinen zu retten. Das arme Tier hatte mindestens sechs bis sieben Teile der heimtückischen Cholla-Kaktee an sich hängen und leidet an seinen Schmerzen. Seine Mutter wollte ihm helfen, doch konnte nichts für ihn tun.

Die Rettung des kleinen Vierbeiners

Ein Glück nur für den Kleinen, dass zwei Mitarbeiter des nahen Golfclubs von Pebblebrook den Lärm gehört hatten und herbeigeeilt kamen, um Hilfe zu leisten. José Soto packt den unglücklichen Welpen mit dicken Lederhandschuhen und hält ihn fest, während der stellvertretende Golfclubleiter Shawn Bordine mit einer großen Zange zunächst die Pflanzenteile und dann mit einer Pinzette die 20 bis 30 noch verbleibenden und mit heimtückischen Widerhaken versehenen Cholla-Stacheln entfernte.

Währenddessen beäugt die Präriewölfin aus sicherem Abstand die Szene und verfolgt den Verlauf der Rettungsaktion. Ihre Reaktion wiederum wurde von einem ebenfalls anwesenden Hilfssheriff beobachtet. Bordine berichtet später auf AZCentral.com, dass der junge Präriewolf die 10 bis 15 Minuten lange Prozedur erstaunlich ruhig über sich ergehen ließ und nicht einmal geknurrt habe oder versucht habe, zu beißen. Als die Stacheln erst einmal alle entfernt waren, haben ihn die Golfclubmitarbeiter an einer ruhigeren Stelle des Golfplatzes abgesetzt, wo ihn seine Mutter und der Rest der Meute abholen konnten.

Ende gut, alles gut

Wenig später kann Bordine beobachten, wie die Mutter des Welpen kam, den Kleinen ableckte, mit ihm spielte und dann mit ihm davontrottete. „Ich bin froh, dass wir dem Kleinen helfen konnten. Ich mag es nicht, wenn Tiere leiden. Es hätte mich umgebracht, wenn wir ihm nicht geholfen hätten.

Ich habe einen Hund. Wenn er einmal etwas hat, hätte ich auch gern, dass ihm einer hilft“, erklärte Bordine. Ohne Bordine und Soto hätte der kleine Präriewolf das nicht überlebt. Die beiden gelten jetzt als „hilfreiches Duo“.