Freund für's Leben: Wie gewinnt man das Herz seines Hundes?

Welches Herrchen oder Frauchen will nicht der Liebling des eigenen Hundes sein. Doch wie entscheiden Hunde, ob sie uns mögen oder nicht? Wir erklären es euch...

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Wie gelingt es einem, die Lieblingsperson seines Hundes zu werden? Viele Hundebesitzer berichten hier von regelrechten Eifersuchtsanfällen: Wie oft hat ein Hund schon Verwandte oder Bekannte liebevoll umwedelt und umsprungen, viel mehr als sein Herrchen, trotz dessen täglicher Mühen und Wohltaten?

Wie entscheidet ein Hund, wen er mag?

Jenseits aller unerklärlicher Affinitäten gibt es hier ein paar Dinge, mit denen man sich der Zuneigung seines Hundes versichern kann. Sie haben alle mit Aufmerksamkeit und Zuneigung zu tun.

Sich aufopfernde Hundehalter können hier auf jeden Fall aufatmen. In der Regel fühlen sich Hunde derjenigen Person, die sich am meisten um sie kümmert, sehr verbunden. Aber wie kümmert man sich denn am besten um seinen Hund?

Zur Basisbetreuung gehören natürlich Gassi gehen, den Futternapf auffüllen und selbstverständlich jede Menge Streicheleinheiten. Doch hier ist zu großer Aufmerksamkeit geraten. So hat man darauf zu achten, welche Art von Körperkontakt dem Hund am liebsten ist bzw. welches Futter er bevorzugt.

Maßgeschneiderter Service vonnöten

Sehr hilfreich ist es, zu erkennen, ob sich die Vorlieben für körperliche Nähe bei Hund und Halter decken. Setzt sich ein Hund gern auf den Schoss seines Herrchens oder Frauchens, das gerade aber so etwas gar nicht im Sinn hat, sorgt dies für Frustrationen bei unserem Vierbeiner. Teilt also dann ein nahezu Unbekannter diese Vorliebe mit eurem Hund, könnt ihr deshalb leicht in der Beliebtheitsskala überholt werden.

Andere, willkommene Zuneigungen können kleine Massagen, Fellpflege oder ausgiebiges Kuscheln sein. Auch andere gemeinsame Aktivitäten können eure Verbindung mit eurem Lieblingstier stärken: Wie beispielsweise Hundesport, Trickübungen, Einüben des Apportierens oder Versteck spielen.

Neben alledem drücken sich Aufmerksamkeit und Zuneigung natürlich auch beim Futter aus. Stimmt am besten das stets hochwertige Hundefutter genau auf Alter und Bedarf eures Hundes ab. Besonders wird er sich auch darüber freuen, wenn ihr mal für ihn kocht. Bei richtiger Ernährung bleibt er lange fit und gesund.

Eine Frage des Charakters

Die verschiedenen Hunderassen werden gerne mit verschiedenen Persönlichkeitsmerkmalen in Verbindung gebracht. Mischlinge fallen natürlich aus diesen Schemata heraus und werden angeblich unberechenbar.

Geht man den Weg der Charakterstudie, scheinen sich hier die Gegensätze nicht anzuziehen, also ein lebhafter Hund sich nicht mit einem schläfrigen Besitzer zu vertragen.

Seid ihr also selbst lebhafter oder eher langsamer Natur, solltet ihr euch besser vor der Anschaffung eines Hundes über die verschiedenen Charaktere kundig machen, die man den verschiedenen Hunderassen zuschreibt. Und dann eine davon aussuchen, die eurem eigenen Charakter nahezustehen scheint.

Prägende Erfahrungen

Außerdem mögen Hunde Menschen gerne, mit denen sie positive Erlebnisse verbinden. Hunde schlagen gerne Verbindungen zwischen Dingen und Situationen, die sich uns Menschen oft völlig entziehen, da die Art der Assoziation nicht unserer unmittelbaren Wahrnehmung entspricht.

Hat ein Hund mit einem Gegenstand, so ungefährlich wie eine Rolle Haushaltstücher, eine irgendwie unangenehme Erfahrung gemacht, wird bei ihm diese auch nur durch den Anblick dieses Gegenstands wachgerufen. Habt ihr bei eurem Hund diese negativen Assoziationen ausgemacht, vermeidet sie tunlichst.

Versucht also, mit eurem Hund so viele positive Erfahrungen wie möglich zu teilen - über Ballspiele bis hin zu leckerem Essen. Mit Zuneigung und Gespür für die Vorlieben eures Hundes könnt ihr euch bald seiner Liebe sicher sein, selbst wenn er ab und zu spontane Affinitäten zu ihm Unbekannten zeigt. Ihr habt dann aber für immer euren sicheren Platz in seinem Herzen!