WM 2018: So grausam geht Putin jetzt gegen Tiere vor!
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WM 2018: So grausam geht Putin jetzt gegen Tiere vor!

Alle Sportfans wissen, dass im Juni und Juli 2018 die nächste Fußballweltmeisterschaft stattfindet. Dieses Jahr wird sie in Russland ausgetragen. Was viele jedoch nicht wissen: Russischen Tierschutzorganisationen nach findet dort im Augenblick eine fragwürdige „Säuberungsaktion“ gegen herrenlose Hunde und Katzen statt, um das Stadtbild der Austragungsorte zu „bereinigen“.

Vergiftung von Tieren in Russland

Die Fußball-WM 2018, die in elf verschiedenen Städten in Russland ausgetragen wird, wirft an den unterschiedlichen Spielorten (darunter Moskau, Sankt Petersburg, Sotschi…) ungeahnte Schatten voraus. Denn in diesen Städten wird, nach Angaben verschiedener Tierschutzorganisationen, herrenlosen Hunden und Katzen der Garaus gemacht. Sie werden nämlich vergiftet!

Tierschützer laufen Sturm

Das ist eine grausame und unfassbare Folge des in Russland in ein paar Monaten stattfindenden Sport-Events. Die „Säuberungsaktion“ schockiert und skandalisiert Tierfreunde und Tierschützer, sowohl in Russland als auch in Europa. Am 26. Januar hat die französische Tierschutzorganisation 30 Millions d’Amis einen offenen Brief an den russischen Präsidenten Wladimir Putin gerichtet, in dem sie ihn auffordert, diese Massaker zu beenden. Und Reha Hutin, ihre Vorsitzende, hat beim russischen Botschafter auch diesbezüglich vorgesprochen. Bislang ohne Erfolg.

„Das grausame Abschlachten tausender Tiere unter fraglichen Umständen ist einem Gastgeberland der Fußballweltmeisterschaft nicht würdig. Ich dulde es nicht, dass solche Praktiken ein internationales Sport-Event dieser Größe derart stigmatisieren.“

1,5 Millionen Euro für "Säuberungsaktion"

Das offizielle Vergiftungsprogramm wurde vor ein paar Monaten vom amtierenden Sportminister und ehemaligen Präsidenten des russischen Fußballverbandes, Witali Mutko, lanciert. Russland hat für diese Säuberungsaktion gegen streunende Hunde und Katzen 1,5 Millionen Euro investiert! Es werden Tierfänger engagiert, die Giftköder auslegen, und Prämien für vergiftete Tiere ausbezahlt. Nun wird gemunkelt, dass dieses einträgliche Geschäft so weit geht, dass gar zu eifrige Tierjäger sogar Haustiere vergiften, die sehr wohl Besitzer haben, nur um mehr Prämien einzukassieren.

Da hat Russland doch tatsächlich 1,5 Millionen Euro ausgegeben, um unschuldige Tiere zu vergiften, anstatt sie einfangen und kastrieren zu lassen! Herrenlose Tiere sind dem einstigen Land der Zare ganz offensichtlich ein Dorn im Auge.

Der Weltfußballverband zeigt sich ignorant

Und die Reaktion der FIFA auf das Ganze macht die Sache auch nicht besser. Ihre Antwort an die Tierschutzvereinigungen lautet nur knapp und bündig: „Wir haben zahlreiche Briefe bekommen und wir haben sie zur Kenntnis genommen. Doch wir haben so viel zu tun, dass wir Ihnen leider nicht helfen können. Wir bedauern das sehr und bitten um Verständnis.“ Ganz offensichtlich kommt der Tierschutz angesichts der wirtschaftlichen Interessen eines Events wie der Fußballweltmeisterschaft an allerletzter Stelle.

Von der Redaktion

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