Zu lieb: Polizeihündchen Gavel erfährt anderes Schicksal

Zu lieb: Polizeihündchen Gavel erfährt anderes Schicksal

Dieser Welpe beginnt im April 2016 seine Ausbildung zum Polizeihund. Doch es stellt sich schnell heraus, dass er viel zu lieb und brav für diese Aufgabe ist...

Das ist Gavel, ein Deutscher Schäferhund, der als Welpe zur Ausbildung zum Polizeihund rekrutiert wird. Leider stellen die Ausbilder schnell fest, dass Gavel der Aufgabe als Polizeihund nicht gewachsen ist. Wie die australische Polizei es ausdrückt, „zeigt er nicht die notwendige Eignung für ein Leben an vorderster Front“.

Das Problem ist, dass Gavel zu kontaktfreudig ist. Er liebt es, Fremde zu begrüßen und würde viel lieber mit den Verdächtigen spielen, als sie zu verhaften. Und so ist nach monatelanger Ausbildung seine Karriere in der Strafverfolgung vorbei.

Eine neue Laufbahn 

Doch als sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere - und Gavel wird ein neuer Job angeboten. Er soll für den Gouverneur von Queensland arbeiten. Zu seinen Aufgaben gehören die Begrüßung von Besuchern des Government House in Queensland und die Teilnahme an offiziellen Veranstaltungen mit Gouverneur Paul de Jersey.

Ein Sprecher des Büros des Gouverneurs sagt, dass Gavel ein „geschätzter und beliebter“ Teil des Teams im Regierungshaus sei. „Gavel ist gelegentlich sogar bei Briefings mit dem Gouverneur dabei“, sagt er weiter. 

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Und ein Happy End 

„Er ist inzwischen aus vier zeremoniellen Mänteln herausgewachsen, hat eine berufliche Veränderung durchgemacht und hat der Frau des Gouverneurs, dem Personal des Government House und den Tausenden von Queenslandern, die seitdem das Anwesen besucht haben, ungeahnte Freude bereitet“, erklärt der Sprecher gegenüber dem Telegraph.

„Wir hoffen, dass Gavel für lange, lange Zeit bei uns ist“, sagt der Gouverneur. Wenn das mal nicht eine positive Wendung ist, wie sie im Buche steht! 

• Sophie Kausch
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