Die widerliche Geschichte hinter dem Brötchen mit den Reißnägeln

Die widerliche Geschichte hinter dem Brötchen mit den Reißnägeln

Nach dem grausamen Töten einer Ziege in einem Berliner Streichelzoo erreichen uns nun schockierende Nachrichten aus Schleswig-Holstein. Unbekannte versuchten im Tierpark Neumünster, mit Reißnägeln präparierte Lebensmittel unter die Tiere zu bringen. Die Betreiber sind fassungslos und wollen Anzeige erstatten.

Es ist nicht das erste Mal, dass Tierhasser Köder mit scharfen Gegenständen präparieren. Im Oktober berichteten wir über mit Rasierklingen gefüllte Würstchen im Saarland und über einen Hund, der 20 winzige Nägelchen verschluckt hatte.

Brötchen mit Reißnadeln präpariert 

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Vor dem Tierpark in Neumünster stehen Tonnen, in die Besucher Obst- und Brötchenspenden einwerfen können. Was Mitarbeiter des Tierparks nun in Brötchen fanden, macht einfach nur fassungslos: Einige der Brötchen waren mit Reißnadeln und Büroklammern gespickt, so dass ein Pony oder Esel an dem Futter durchaus hätte sterben könne, wie Zoo-Direktorin Verena Kaspari am Dienstag erklärte.  

Aufmerksame Mitarbeiter verhindern Tragödie 

Glücklicherweise sortieren die Mitarbeiter das in den Tonnen gespendete Futter immer, bevor sie es verfüttern, um eine artgerechte Ernährung der Tiere zu gewährleisten. Dabei seien ihnen Brötchen aufgefallen, in denen Reißnägel steckten. Beim weiteren Untersuchen der Brötchen fanden die Zoo-Mitarbeiter auch Büroklammern, die die Täter ebenfalls in das potentielle Futter gesteckt hatten. Auch wenn sich Kaspari geschockt über den Vorfall zeigt, will sie vorerst noch keine Anzeige erstatten: „Aber wir werden unsere Tiere in nächster Zeit sehr sorgfältig beobachten und wir überlegen, wie wir die Tonnen in Zukunft besser sichern können.“ 

Feline Daniel
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