Er geht mit ihr auf ein Tinder-Date: 9.000 Nachrichten später kommt die Erkenntnis

Er geht mit ihr auf ein Tinder-Date: 9.000 Nachrichten später kommt die Erkenntnis

Eine Ärztin aus Sydney wird beschuldigt, ihrem Tinder-Date sowie seiner Familie Tausende Nachrichten geschickt zu haben. Wir nehmen die Sache unter die Lupe!

Denise Jane Lee ist eine 40-jährige Radiologin. Da sie Single ist, erstellt sie auf der berühmten App Tinder ein Profil, um die große Liebe zu finden. Nach dem ersten Date mit Matthew Holberton wird ihr Interesse jedoch nicht erwidert.

9.000 SMS

Die Frau schickt daraufhin dem Mann sowie auch seiner neuen Freundin und seiner Familie an die 9.000 SMS. Auf den ersten Blick mag dies noch lustig erscheinen, doch angesichts der Tragweite dieser Situation beschließt Matthew, Klage gegen Denise zu erheben.

Nach einer "sehr kurzen Beziehung" mit Denise verlässt das Opfer Sydney (Australien) im Februar 2016, um nach Melbourne zu ziehen. Dort beginnt Matthew eine Beziehung mit einer gewissen Georgia Dempster.

Vor Gericht

Die Sache wird nun vor Gericht geklärt. In einer fünftägigen Verhandlung am Downing-Centre-Gericht in Sydney soll Denise nach stundenlangen Gesprächen in vier der zehn Anklagepunkte ihre Schuld im Sinne der Anklage wegen Belästigung gestanden haben, wie dailymail berichtet.

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Bei Denises Festnahme 2017 werden Bilder von Matthew Holberton in den sozialen Medien gefunden. Zahlreiche Briefe landen im Briefkasten der Mutter seiner neuen Freundin, seiner Kollegen der Monash University und seines Vaters. Die Situation gestaltet sich so kompliziert, dass manche der Opfer sogar an Depressionen leiden.

Auch heute noch ist die Lage für Matthew und seine Angehörigen schwierig. Schon bald sollte das Gericht jedoch sein Urteil im Falle Denise Lee Jean verkünden.

Sarah Kirsch
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