5 Fehler, die ihr beim Einfrieren von Lebensmitteln vermeiden solltet
5 Fehler, die ihr beim Einfrieren von Lebensmitteln vermeiden solltet
Weiterlesen

5 Fehler, die ihr beim Einfrieren von Lebensmitteln vermeiden solltet

Wir verraten euch, worauf ihr achten solltet, wenn ihr Lebensmittel einfriert und welche Fehler ihr unbedingt vermeiden solltet.

Wer kennt das nicht: Man hat gekocht und es ist viel mehr geworden als geplant. Meistens stellt man einfach den Topf oder den Teller direkt in den Kühlschrank oder füllt, wenn es hochkommt, die Reste in eine Tuppadose. Wenn man allerdings will, dass sich die Lebensmittel möglichst lange halten, gibt es, einige Dinge zu beachten.

1. Warme Gerichte in den Kühlschrank stellen

Stellt Gerichte nicht in den Kühlschrank oder ins Eisfach, wenn sie noch warm sind. Denn dadurch wird die Verbreitung von Bakterien unterstützt. Außerdem entstehen durch die Wärmequelle Temperaturunterschiede, die schlecht für die Haltbarkeit der Lebensmittel sind.

2. Gerichte offen stehen lassen

Wenn ihr ein Gericht nicht aufesst, solltet ihr es nicht allzu lange offen herumstehen lassen. Bakterien fühlen sich bei Raumtemperatur besonders wohl und vermehren sich entsprechend schnell. Selbst wenn dies für eure Gesundheit keine größere Gefahr darstellt, können die Bakterien dennoch zu Bauchschmerzen und Erbrechen führen.

Ein Gericht sollte nicht länger als zwei Stunden offen herumstehen. Stellt es, sobald es abgekühlt ist in den Kühlschrank.

3. Gerichte nicht abdecken

Es ist nicht unbedingt notwendig, ein Gericht abzudecken, doch so bleibt es länger frisch. Manche Lebensmittel trocken nämlich an der Luft aus oder verändern ihre Farbe, wie zum Beispiel Nudeln oder Rohkost. Am besten deckt man die Gerichte daher zum mit einer Wachsfolie ab oder füllt sie in eine Tuppadose. So bleibt euer Gericht länger haltbar und appetitlich.

4. Lebensmittel oxidieren lassen

Was macht man am besten mit der anderen Avocadohälfte, dem Rest Hummus oder der übrigen Rohkost? Manche Lebensmittel halten sich nicht im Gefrierfach (andere sollten nicht einmal in den Kühlschrank), deswegen sollte man sie besser im Kühlschrank aufbewahren. Allerdings besteht auch dort die Gefahr, dass sie dunkel werden oder ihre Konsistenz verlieren. Am besten halten sie sich, wenn man sie mit Olivenöl oder Zitronensaft bestreicht.

5. Verfallsdaten ignorieren

Auch Reste halten sich nicht ewig. Gerichte mit Saucen, Sandwiches oder Emulsionen halten sich maximal zwei Tage. Gekochtes Fleisch oder Fisch kann man sogar drei Tage aufbewahren. Suppen kann man auch nach vier bis fünf Tagen noch essen, während sich Nudeln und Reis sogar eine gute Woche im Kühlschrank halten.

Wenn ihr die Gerichte innerhalb der nächste Tage nicht aufessen könnt, solltet ihr sie maximal zwei Monate im Gefrierfach aufbewahren.

Alles gar nicht so schwierig, oder? Wer auf Nummer sicher gehen möchte, holt sich gleich einen ganzen Vorrat an Lebensmitteln ins Haus, die nie verderben.

Von Simone Haug
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen