5 Weihnachtstraditionen und ihre Ursprünge
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5 Weihnachtstraditionen und ihre Ursprünge

Von Lea Pfennig

Weihnachten ist zwar schon vorüber, doch noch immer stehen bei den meisten von uns die Christbäume, das ein oder andere Geschenk trudelt vielleicht auch noch rein und womöglich ist auch noch etwas vom Gänsebraten über, doch woher kommen eigentlich all diese Traditionen?

Jedes Jahr mit Ankunft des Winters ist es dasselbe und spätestens im Dezember wird es festlich: Überall sieht man Weihnachtsbeleuchtung und das ein oder andere Festmahl lockt mit Köstlichkeiten... doch habt ihr euch nicht auch schon einmal gefragt, woher all die Weihnachtstraditionen stammen? Wir haben die Antworten für euch.

1. Weihnachtssocken

Die Tradition der Weihnachtssocken geht auf die Sage des Heiligen Nikolaus zurück, dessen Namenstag ist die erste Feierlichkeit, die wir im Advent begehen. Der Tradition nach bringt, er braven Kindern heute in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember Süßigkeiten oder kleine Geschenke.

Der Nikolaus-Sage zufolge gab es drei sehr arme Schwestern. Ihr Schicksal berührte Bischof Nikolaus zu tiefst. Aus diesem Grund steckte er ihnen allen ein Goldstückchen in ihre Socken, die sie am Kamin zum Trockenen aufgehängt hatten. Heute werden vor allem in englischsprachigen Ländern statt der Goldstückchen an Weihnachten Geschenke in die Socken gesteckt.

2. Die Geschenke

Jedes Jahr stapeln sich die Geschenke unter unseren Christbäumen, doch habt ihr euch nicht auch schon einmal gefragt, woher diese Tradition überhaupt kommt?

Alles begann im XII. Jahrhundert, als die Kinder gemäß der Nikolaus-Tradition Geschenke kriegten. Im XIX. bekamen die Kinder meist Orangen, denn diese Früchte waren damals teuer und ein Zeichen des Wohlstandes. Erst im XX. Jahrhundert übernahm die Konsumgesellschaft und seither bekommen die Kinder statt der Orangen Geschenke in ihre Socken gesteckt oder unter den Tannenbaum gelegt.

3. Die Weihnachtsgans

Von der Liste typischer Weihnachtsgerichte ist die Gans nicht wegzudenken, doch woher stammt diese Tradition eigentlich?

Der Ursprung liegt in dem katholischen Brauch der Martinsgans, die man vor der adventlichen Fastenzeit am 11. November isst. Wenn die Fastenzeit am 24. Dezember vorüber ist, gibt es zur Feier des Tages wieder eine Gans.

4. Der Christbaum und der Christbaumschmuck

Zur Feier der Wintersonnenwende dekorierte man früher Bäume als Symbol für das Leben und den Neuanfang. Zu der Deko gehörten meist saisonale Früchte und häufig hängte man rote Äpfel an die Zweige, diese sollten Opfergaben für die Götter sein.

5. Der Weihnachtsmann

Der Weihnachtsmann, der heute in vielen Familien an Heiligabend kommt, findet seinen Ursprung in der Figur des Heiligen Nikolaus, er ist lediglich eine "weltlichere" Version des Nikolaus. Der Weihnachtsmann ist traditionell ein alter Mann, er hat einen langen roten Mantel und einen weißen Bart. Der Esel des Nikolaus wurde durch die neun Rentiere Blitzen, Dancer, Dasher, Comet, Prancer, Vixen, Cupid, Donder und Rudolph ersetzt.

In den Jahren 1821 und 1823 veröffentlicht der berühmte Schriftsteller Clement Clark Moore zwei Geschichten für Kinder mit den Titeln The night before Christmas und A visit from St Nicholas. In der Zweiten schildert Moore, wie kleine Kobolde in die Kamine klettern und die Geschenke verteilen.

Im Jahr 1863 zeichnet der Illustrator Thomas Nast zum ersten Mal den Weihnachtsmann für die New Yorker Tageszeitung Harper's llustrated weekly. Fast 100 Jahre später gibt Coca-Cola bei Haddon Sundblom in Auftrag, den berühmten Weihnachtsmann zu zeichnen, wie er Cola trinkt. Die Werbung hat einen weltweiten Erfolg und heute kennt trotz einiger Proteste der katholischen Kirche jedes Kind den Weihnachtsmann.


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