Aus der Wissenschaft: Genialer Trick zum Eierkochen
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Aus der Wissenschaft: Genialer Trick zum Eierkochen

Von Lisa Fehrs

Habt ihr euch schon immer gefragt, wie man es schafft Eier perfekt zuzubereiten? Egal ob pochiert, gekocht oder als Rührei - mit dieser mathematischen Formel werden eure Eier immer perfekt!

Eier gehören wahrscheinlich zu den am vielseitigsten einsetzbaren Lebensmitteln. Man kann sie auf unterschiedlichste Weisen zubereiten und sie sind auch aus einer Vielzahl von Rezepten nicht wegzudenken.

Manche Zubereitungsweisen erfordern allerdings durchaus Geschick. Ein Professor der Quantenphysik hat eine Gleichung aufgestellt mit der die Zubereitung von Eiern keine Schwierigkeiten mehr darstellen sollte.

Wie lange müssen Eier kochen?

Für ein weiches Ei geht man in der Regel von etwa sechs Minuten aus, neun Minuten wenn es hartgekocht sein soll. Doch selbst wenn man sich an diese Regel hält, kann es passieren, dass man nach zehn Minuten noch immer ein Ei mit weichem Kern hat.

Physiker Miłosz Panfil hat ein System entwickelt mit dem sich je nach Ei die genaue Garzeit bestimmen lässt. Diese hängt ihm zufolge von der Größe, der Temperatur und auch der Höhe ab, wo man das Ei kocht.

Eierkochen mit Mathematik

Auch wenn ihr Mathe in der Schule nicht wirklich mochtet, ist es jetzt vielleicht an der Zeit. Physiker Miłosz Panfil hat eine Gleichung entwickelt mit deren Hilfe sich die idealen Parameter zum Kochen eines Eis bestimmen lassen:

t = m x K x log(rjb * (Tœuf - Teau)/(T - Teau))

Das Magazin Maxi Sciences erklärt die Bestandteile der Formel:

  • t = Zeit
  • m = Masse
  • K = thermische Leitfähigkeit des Eis
  • rjb = Verhältnis zwischen Eiweiß und Eigelb
  • Tœuf = Temperatur des Eis
  • Teau = Temperatur des Wassers
  • T = Temperaturunterschied zwischen Eiweiß und Eigelb

Warum sind diese Faktoren so wichtig?

Beim Zubereiten eines Eis gart zuerst das Eiweiß. Daher ist der Temperaturunterschied zwischen Eiweiß und Eigelb von Bedeutung.

Für ein hartes Ei muss dieser bei einer Temperatur von maximal77 °C gehalten werden, um zu verhindern, dass sich der Schwefelwasserstoff des Eiweiß mit dem Eisen des Gelbs vermischt.

Doch warum spielt die Höhe eine Rolle? - Je höher ihr euch befindet, desto geringer ist der Sauerstoffgehalt und die Gravitation, sodass es schwerer wird das Wasser zum Kochen zu bringen.

Praktisches Online-Tool

In sehr großen Höhen erreicht Wasser niemals 100 Grad. All diese Faktoren spielen also eine Rolle in der Zubereitung des perfekten Eis. Wenn ihr es auch mal ausprobieren wollt, dann besorgt euch Waage und Thermometer.

Doch keine Sorge: Ihr benötigt keinen Taschenrechner denn im Internet gibt es einen Rechner, der euch das Ergebnis innerhalb weniger Sekunden präsentiert. Na dann kann ja nichts mehr schiefgehen!


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