Aus diesem Grund gehören Gegenstände aus Metall nicht in die Mikrowelle

Mikrowellen sind sehr praktisch. Mit ihnen lassen sich Speisen schnell und einfach aufwärmen. Es gibt jedoch einige Regeln zu beachten, wie z. B. niemals Gegenstände aus Metall in einen Mikrowellenherd zu stellen. Warum eigentlich nicht, fragt ihr euch? Wir erklären es euch.

Aus diesem Grund gehören Gegenstände aus Metall nicht in die Mikrowelle
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Die meisten Menschen sollten wissen, dass es nicht empfehlenswert ist, Metallgegenstände in einen Mikrowellenherd zu legen, da dies sehr gefährlich sein kann. Der Versuch kann zu beeindruckenden Funken oder sogar noch Schlimmerem führen (versucht es bitte gar nicht erst). Aber warum reagiert das Metall in der Mikrowelle so stark?

Metall und Mikrowellen, eine schlechte Kombination

Um dies zu verstehen, müssen wir uns die Funktionsweise des Geräts vergegenwärtigen. Wie der Name schon sagt, funktionieren Mikrowellen mit Hilfe von Mikrowellenstrahlung. Es handelt sich dabei um elektromagnetische Wellen, die also sowohl aus einem elektrischen als auch aus einem magnetischen Feld bestehen. Einmal erzeugt, breiten sich die Wellen im Inneren des Ofens dank der verschiedenen Elemente, aus denen er zusammengesetzt ist, aus.

Sie werden dann unwiderruflich alles im Inneren treffen, insbesondere die Lebensmittel (einige von ihnen gehören übrigens auch nie in eine Mikrowelle). Von dort aus wirken die Wellen in die Tiefe, indem sie die darin enthaltenen Moleküle in Bewegung bringen. Insbesondere die Wassermoleküle setzen sich mehrere Millionen Mal pro Sekunde in Bewegung, wodurch Wärme entsteht und die Lebensmittel garen können.

Gefährliche Lichtbögen

Das Problem mit Metall ist, dass es ein sehr guter Stromleiter ist. Wenn also die Wellen empfangen werden, werden auch die Elektronen im Inneren des Metalls in Bewegung versetzt. Wenn das Objekt scharfe oder kantige Enden hat, verursacht dies einen Gradienten im elektrischen Feld. Mit anderen Worten: An einigen Stellen ist die elektrische Ladung höher als an anderen, wodurch Lichtbögen oder elektrische Entladungen entstehen, die schwere Schäden an der Maschine verursachen können. Es können auch Flammen auftreten.

Aber je nach Form ist die Wirkung nicht die gleiche. So ist die Wirkung einer schärferen Metallgabel in der Mikrowelle größer als beispielsweise die eines Löffels. Da Metall die Wellen reflektiert, ohne sie zu absorbieren, ist ein Behälter aus diesem Material im Allgemeinen weniger wirksam bei der Erwärmung der darin befindlichen Lebensmittel.

Gute Alternativen

Einige flache, gut geöffnete Metallbehälter können zum Erhitzen ohne Funkenbildung verwendet werden. Im Zweifelsfall solltet ihr jedoch niemals etwas aus Metall in die Mikrowelle geben, da dies das Gerät beschädigen kann. Verwendet zum Aufwärmen eurer Speisen geeignete Behälter aus Glas oder Kunststoff. Reis lässt sich mit den richtigen Handkniffen z. B. hervorragend in der Mikrowelle zubereiten.

Und nicht vergessen, das Essen mit einer dafür vorgesehenen Abdeckhaube zu versehen, sonst müsst ihr eure Mikrowelle erst einmal wieder sauber schrubben (obwohl auch das mit unseren Tipps sehr schnell gehen kann).

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