Aus diesem Grund solltet ihr das Haus niemals mit nassen Haaren verlassen
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Aus diesem Grund solltet ihr das Haus niemals mit nassen Haaren verlassen

Aus diesem Grund solltet ihr das Haus niemals mit nassen Haaren verlassen

Aus Zeitmangel oder einfach weil wir keine Lust haben, verlassen wir häufig das Haus mit nassen Haaren, dabei kann dies für die Gesundheit der Haare fatale Folgen haben. Wir erklären euch mehr.

Nachdem wir morgens unseren Wecker mehrmals mit der Schlummer-Taste vertröstet haben, um noch das ein oder andere Minütchen an kostbarem Schlaf herauszuholen, enden wir anschließend häufig im absoluten Timing-Chaos. Meist bleibt nur noch Zeit für eine schnelle Dusche und zum Überwerfen der Klamotten, bevor wir auch schon los müssen. Die Frage: Haare waschen ja oder nein entscheidet hier meist auch darüber, ob man zu spät kommt oder nicht.

Mit nassem Haar in die Kälte: keine gute Idee

Wenn man aber keine Lust hat, seine Haare zum x-ten Mal mit Trockenshampoo aufzufrischen, muss es wohl eine Express-Haarwäsche werden. Doch fürs Haaretrocknen bleibt danach bestimmt keine Zeit mehr. Man stürmt also mit nassen Haaren los und hofft einfach darauf, dass sie vor dem ersten Meeting wieder getrocknet sind.

Doch obwohl der Wet-Look immer beliebter zu werden scheint, eignet er sich noch lange nicht für jeden Anlass. Darüber hinaus ist es eine extrem schlechte Idee, wenn ihr der Gesundheit eurer Haare nicht schaden wollt (es ist übrigens auch nicht empfehlenswert, mit nassen Haaren einzuschlafen).

Warum sind nasse Haare nicht gut?

Auch wenn man es nicht glauben mag: Wasser und Kälte sind die größten Feinde unserer Haare. In nassem Zustand sind sie nämlich wesentlich sensibler, anfälliger für Schädigungen und spröder (daher wird auch davon abgeraten, Haare im nassen Zustand zu kämmen).

Die Struktur der Haare ist dann geöffnet und bietet allen äußeren Einflüssen eine große Angriffsfläche. Verschmutzungen und Staub können so direkt in die Haarfaser eindringen und sie schädigen. Das Ergebnis? Die Haare, die es im Herbst eh schon schwierig haben, werden stumpfer, trockener und brechen leichter. Und noch schlimmer: Die hohe Feuchtigkeit auf eurer Kopfhaut kann zu starken Schuppen führen.

Wird man krank, wenn man mit nassen Haaren rausgeht?

Stimmt eigentlich, wovor unsere Mütter uns früher immer gewarnt haben: dass wir krank werden, wenn wir mit nassen Haaren rausgehen?

Ja und nein. Es sind nicht die nassen Haare, die uns eine Erkältung einbrocken, sondern die nasse Kopfhaut. Gegenüber der französischen Zeitung Madame Figaro erklärt der HNO Dr Maurice Rotenberg:

Feuchtigkeit und Kälte unterstützen das Auskühlen des Körpers. In Kombination schwächen sie das Immunsystem und machen unseren Körper anfälliger für Viren und Bakterien.

Die Lösung?

Wir raten euch davon ab, eure Haare mit einem Badehandtuch trocken zu rubbeln, denn dieses schwächt die Haarfasern. Wringt eure Haare lieber in einem Mikrofaserhandtuch aus und lasst sie anschließend drinnen an der Luft trocknen.

Oder noch besser: Probiert doch mal den neuen Turban-Trend: Mithilfe eines Gummibands wird der Turban sicher auf eurem Kopf befestigt. Dank der besonderen Faser-Technologie sorgt er für sichtbar gesündere und glänzendere Haare. Wenn ihr euren Haaren generell etwas Gutes tun möchtet, greift einfach mal zu Kokosmich: Die wirkt bei jedem Haartypen wahre Wunder.

Von Simone Haug
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