Beauty-Trend Sebum: Was kann die Haar-Kur wirklich?
Beauty-Trend Sebum: Was kann die Haar-Kur wirklich?
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Beauty-Trend Sebum: Was kann die Haar-Kur wirklich?

Momentan empfehlen viele Beautystars eine Sebum-Kur. Das Prinzip? Man wäscht sich über einen längeren Zeitraum nicht die Haare und lässt sie auf diese Weise durchfetten. Aber ist dies wirklich hilfreich für die Haare? Der Pariser Friseur Hovig Etoyan klärt uns auf.

Momentan wird empfohlen, das Haus so wenig wie möglich zu verlassen, um die Ausbreitung des Virus einzuschränken. Da bietet es sich an, auch mal Tage lang nicht die Haare zu waschen und einfach im Pyjama zu bleiben. Dieses Durchfetten der Haare kennt ihr vielleicht auch unter dem Namen Sebum-Kur und ist gerade weltweit sehr beliebt.

Ist es ratsam, die Haare über mehrere Tage fettig zu lassen?

Um mehr über dieses Konzept, seine Funktion und Wirkung zu erfahren, gibt der Pariser Promifriseur Hovig Etoyan ein paar Ratschläge. Da momentan viele von zuhause aus arbeiten und weniger rausgehen, nutzen sie die Gelegenheit und waschen sich seltener die Haare.

  • Die Vorteile bei natürlich fettigen Haaren

Für alle, die von Natur aus schnell fettendes Haar haben, ist die momentane Situation ein Segen, denn sie müssen sich nicht ständig die Haare waschen, um sich nicht wegen ihrer fettigen Haare vor anderen zu schämen, erklärt Hovig Etoyon. "Ihr könnt es langsam angehen und anfangen, euch nur jeden zweiten Tag die Haare zu waschen, dann jeden dritten und schließlich einmal pro Woche, was dem Ideal entspricht", fährt der Friseur fort.

  • Die Nachteile bei normalen Haaren

Wenn ihr allerdings keine Probleme mit euren Haaren habt, gibt es keinen Grund, auf eine regelmäßige Wäsche zu verzichten. "Selbst wenn man so die Belastung durch Silikone im Shampoo oder Kalk im Wasser vermeidet, sammelt sich auf der Kopfhaut überschüssiger Talg an", erklärt der Pariser Friseur. Das Ergebnis? Eure Haare können schlechter atmen und es kann zu Irritationen und juckender Kopfhaut kommen.

Hinzukommt: Je fettiger die Haut, desto länger dauert die Haarwäsche. Man verbringt folglich mehr Zeit unter der Dusche und benutzt mehr Shampoo, denn wenn die Haare fettiger sind, schäumt das Shampoo weniger.

Auch in der Selbstisolation solltet ihr eure Haare ausreichend pflegen   pidjoe@Getty Images

Hovig Etoyan empfiehlt daher, das Shampoo auf die trockenen Haare aufzutragen und nach und nach Wasser hinzuzugeben, um das Shampoo aufzuschäumen.

Tut euren Haaren in eurer Freizeit etwas Gutes

Statt eure Haare durchfetten zu lassen, könnt ihr die Zeit zuhause besser für etwas Pflege nutzen. Anstatt einer schnellen Haarwäschen mit zum Teil falschen Produkten, empfiehlt der Friseur, "nehmt euch Zeit, eure Kopfhaut zu massieren, anstatt darüber zu reiben".

Wascht das Shampoo richtig aus, tragt eine Maske auf das handtuchtrockene Haar auf und lasst sie unter einem Handtuch einwirken. Oder ihr versucht es mal mit einem Peeling der Kopfhaut, dadurch werden eure Haare gesünder und glänzen. Hier findet ihr einige Haarmasken, die ihr ausprobieren könnt.

Von Martin Gerst

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