Corona-Impfung: Die meisten Nebenwirkungen sind harmlos
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Corona-Impfung: Mit diesen Nebenwirkungen musst du rechnen

Nebenwirkungen nach der Coronaimpfung: Von den Medien aufgebauscht, machen sie den Menschen mittlerweile große Angst. Das ist in den meisten Fällen jedoch völlig unbegründet.

Die Corona-Impfungen laufen in vielen Ländern der Welt bereits seit mehreren Monaten. Schnell hat sich herauskristallisiert, welche Nebenwirkungen am häufigsten auftreten.

Während es in seltenen Fällen auch zu schwereren Nebenwirkungen infolge der Impfung kommen kann, halten sich die Symptome in den meisten Fällen auf einem humanen Level.

Nach einer Spritze mit Astrazeneca, Biontech/Pfizer, Moderna oder Johnson & Johnson können zum Beispiel leichtes Fieber, Husten, Schnupfen oder Schmerzen an der Einstichstelle eintreten.

Auch Erschöpfung stellt sich bei vielen Menschen ein, doch diese Symptome sind alle kein Grund zur Sorge. Tatsächlich bedeuten sie sogar in den meisten Fällen etwas Gutes.

Unangenehm, aber ein gutes Zeichen

Solche Nebenwirkungen sind zwar unangenehm, aber durchaus ein positives Zeichen, denn sie signalisieren, dass die Impfung wirkt und den gewünschten Effekt im Körper entfaltet.

Das Immunsystem schaltet sich ein und produziert Antikörper gegen das Coronavirus. Diese leichteren Nebenwirkungen fangen meist zwei Tage nach der Impfung an, aufzutreten.

Nur selten dauern sie länger als ein, zwei Tage an. Das erklärt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel.

Das Problem mit seltenen Nebenwirkungen

Doch auch andere, seltenere Nebenwirkungen könnenauftreten. So klagen zum Beispiel einige Frauen nach der Impfung über eine unregelmäßige Periode.

"Selten" bedeutet laut Robert Koch-Institut (RKI), dass bei über 10.000 Geimpften ein Fall auftritt. Da diese Nebenwirkungen so selten vorkommen, können sie während der Zulassungsstudien von Impfstoffen meist nicht beobachtet werden.

Deswegen ist es von besonderer Wichtigkeit, dass die Wissenschaftsteams auch nach der Marktzulassung eines Impfstoffes seine Wirkung weiterhin kontrollieren.

Vorsicht, aber keine Panik

Wer weitere Nebenwirkungen an sich beobachtet, wird deswegen aufgefordert, dies zu berichten. Man kann den Notruf tätigen, seine Ärztin oder seinen Arzt informieren.

Andererseits kann man sich auch auf der Website www.nebenwirkungen.bund.de melden. Trotzdem immer erst einmal locker bleiben und keine Panik schieben.

Schon zu oft lautete die Diagnose: "Falscher Alarm", als zum Beispiel Impf-Nebenwirkungen mit Brustkrebs vertauscht wurden. Mehr zu seltenen Nebenwirkungen siehst du im Video!


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