Corona-Sommer: 4 Experten-Tipps für die Urlaubsplanung 2021
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Corona-Sommer: 4 Experten-Tipps für die Urlaubsplanung 2021

Von Lisa Fehrs

Wenn es um die Urlaubsplanung für 2021 geht, macht sich fast bei uns allen Ratlosigkeit breit. Werden wir buchen und dann tatsächlich verreisen können? Heute haben wir für euch diesbezüglich ein paar gute Tipps parat.

Viele Menschen werden zur Zeit von einem regelrechten Fernweh geplagt. Sie träumen von ihren vergangenen Urlauben, Flugreisen und über dem Meer flatternden Segeln. Seit über einem Jahr hat uns die Corona-Pandemie fest im Griff und würgt so die Reisepläne der meisten Menschen ab.

Macht euch an die Urlaubsplanung - aber auf die schlaue Art!

Doch man darf sich nicht von alledem entmutigen lassen. Diesen Sommer werden vielleicht bestimmte Reisen möglich sein, die uns dann ein Ausbrechen aus den engen Grenzen des Corona-Alltags mit seinen Schutzmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen erlauben.

Wie man unter den gegenwärtigen, unsicheren Voraussetzungen doch eine verlässliche Urlaubsplanung hinbekommt, verrät Carlo Speth, seines Zeichens Chief Editor beim Onlineportal Urlaubspiraten.

Gelungener Urlaub dank zweigleisiger Planung

Unter den derzeitigen Umständen ist es ganz wichtig, nicht alles auf eine einzige Karte zu setzen. Und das gilt in vielerlei Hinsicht. Also beispielsweise nicht nur eine einzige Buchung machen oder beispielsweise mit seiner Buchung bis zur letzten Sekunde warten, denn beides kann in Corona-Zeiten mit hoher Wahrscheinlichkeit daneben gehen.

Schauen wir uns aber jetzt einmal die vier Ratschläge des Reisespezialisten Carlo Speth im Einzelnen an.

1) Doppelt buchen

Die gegenwärtigen Unsicherheiten machen eine punktgenaue Planungsarbeit nahezu unmöglich. Carlo Speth bringt die Sache gegenüber Instyle auf den Punkt:

Auch dieses Jahr muss man flexibel an seinen Urlaub herangehen und einen Plan B in der Hinterhand haben.

Konkret bedeutet das, für genau denselben Zeitraum, in dem ihr eben euren Urlaub nehmt, zwei verschiedene Urlaube zu buchen und dabei nicht zu vergessen, jeweils gute Stornierungsbedingungen zu vereinbaren. Und damit ihr nicht zwei Nieten zieht, müssen diese Urlaube sehr verschieden sein, beispielsweise ein Strandurlaub in Griechenland und parallel ein Ferienhaus an der Ostsee. Eines davon wird sicher klappen, das andere könnt ihr dann kostenarm stornieren.

2) Planen statt Last-Minute

In den Zeiten vor Corona ist eine Last-Minute-Reise schon eine prickelnde Angelegenheit gewesen, da man ja oft im letzten Augenblick erst entscheidet, wo es überhaupt hingehen soll. Heute stellt sich die Sache etwas anders dar: Die meisten Menschen warten mit ihren Buchungen bis zum wirklich allerletzten Moment ab, also bis es grünes Licht von der Regierung gibt, was die Reisen in diesem Sommer angeht.

Alle diese Unentschlossenen werden somit gewissermaßen zu Last-Minute-Freaks, weshalb dann kurz nach dem grünen Licht alles ausgebucht bzw. nur noch etwas zu horrenden Preisen zu haben ist. Also Finger weg von Last-Minute-Gedanken, dort warten keine offenen Türen mit schöner Aussicht auf euch.

3) Darauf achten, über welchen Anbieter man bucht

Wie auch schon die Erfahrungen aus dem Vorjahr zeigen, ist in Corona-Zeiten sehr darauf zu achten, mit welchem Veranstalter man seine Urlaubsreise bucht. Carlo Speth drückt das folgendermaßen aus:

Möchte man wirklich auf einer kleinen Seite buchen, die einem Insolvenzrisiko ausgesetzt ist?

Man muss sich seinen Reiseveranstalter also genauer ansehen und im Zweifelsfall lieber eine teurere Buchung bei einem Konkurrenten abschließen, denn die dadurch gewonnene Sicherheit ist den höheren Preis wert.

Weiterer wichtiger Tipp des Spezialisten: Besser ist es, Flüge nur direkt bei den Airlines zu buchen, Speth kennt sich aus:

So hat man bei einer Umbuchung nur die Airline als Vertragspartner.

4) Nach Geheimtipps Ausschau halten

Der Kenner rät ebenfalls zu einer bestimmten Mischung aus Geldsparen, Entdeckung und Relaxen. Die Idee dabei ist, nicht immer dahinfahren zu wollen, wo sich alle tummeln, sondern auf die Jagd nach Geheimtipps zu gehen. Für weniger Geld entdeckt man etwas Neues und findet sich dort nicht von zahllosen anderen Urlaubern umringt wieder.

Carlo Speth spart auch hier nicht mit seinem Rat:

Auch in diesem Jahr wird Deutschland als Reiseziel wieder hoch im Kurs sein. Hier lohnt es sich also, bei der Planung zu überlegen, ob man überhaupt an die Top-Lagen muss […] Der Werbellinsee in Brandenburg hat glasklares Wasser und ist ein absoluter Geheimtipp, da war's letzten Sommer leer.

Allgemeines zum Urlaub im Corona-Sommer 2021

Abgesehen von diesen Tipps ist natürlich zu überlegen, ob man sich dieses Jahr überhaupt den mit einer Reise verbundenen Gesundheitsrisiken aussetzen möchte. Es ist auf jeden Fall immer besser, sich genau hierüber im Klaren zu sein. Von einem wilden Drauflosbuchen ist auf jeden Fall abzuraten.

Zudem muss man sich unbedingt über die aktuellen Reisebedingungen und -bestimmungen informieren, auch was die Frage nach den nötigen negativen Corona-Tests betrifft, die bei An- und Rückreise erforderlich sein können.

Überlegt euch also die Sache gut. Wollt ihr dann tatsächlich ins Abenteuer aufbrechen, werden euch die heutigen vier Experten-Tipps eine willkommene Hilfestellung leisten.


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