Corona-Test: Mit diesem Trick tut er (fast) nicht mehr weh
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Corona-Test: Mit diesem Trick tut er (fast) nicht mehr weh

Von Lisa Fehrs

Ein Corona-Test ist für niemanden eine angenehme Angelegenheit. Insbesondere das Einführen des Stäbchens in die Nase wird für viele als fast unerträglich wahrgenommen. Gerade hier helfen ein paar einfache Mittel, um den Test weniger unangenehm zu machen.

Niemand kann ihm entgehen. Corona-Tests sind jetzt Teil unseres Alltags, um Zugang zu verschiedenen Aktivitäten oder Orten zu erhalten oder auch um zu reisen. Kennt man mal das unangenehme Gefühl, das einem das Teststäbchen in der Nase verursacht, kann man vor einem erneuten Test schon in Verzweiflung geraten.

Ein Experte gibt Tipps zur Entschärfung

Unterschiedliche Menschen haben mit dem Einführen des Stäbchens in die Nase diverse Probleme. Der Testtupfer muss auf jeden Fall bis zu 6-8 Zentimeter tief in die Nase eingeführt werden, um bis zum Nasenrachen zu gelangen. Dort trifft er dann auf die höchste Virus-Konzentration.

1) Das Wattestäbchen löst Kribbelgefühle und einen starken Niesreiz aus

Um diesen natürlichen Reflex etwas abzumildern, muss man während des Nasenabstrichs einmal ganz tief einatmen. Professor Dr. Thomas Lenarz, Chef der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung der Medizinischen Hochschule Hannover, rät gegenüber der BILD in erster Linie gerade hierzu:

Durch das tiefe Einatmen kann man den Abwehrreflex umkehren oder zumindest etwas abmildern. Das macht den Abstrich etwas angenehmer, als wenn man darauf wartet, dass etwas passiert.

2) Das Stäbchen stößt beim Einführen auf störende Hindernisse

Leidet man unter einer verstopften Nase, kann vielleicht die Anwendung eines abschwellenden Nasensprays 5-10 Minuten vor dem Test den Abstrich erleichtern. Der HNO-Spezialist erklärt die Zusammenhänge:

Durch das Nasenspray kann man die Blutgefäße in der Nase zum Abschwellen bringen. Dadurch wird die Nasenschleimhaut dünner und die Nase freier, sodass man mit dem Stäbchen zum einen besser durchkommt. Zum anderen lässt sich so auch Nasenbluten vorbeugen. Denn da die Gefäße durch das Spray bereits zusammengezogen sind, blutet es bei einer kleinen Verletzung nicht oder deutlich geringer.

3) Der raue Kopf des Stäbchens führt zu Irritationen

Das Auftragen einer dünnen Schicht von Nasensalbe auf den Stäbchenkopf kann hier das unangenehme Gefühl abmildern. Da ein völlig mit Salbe gesättigtes Stäbchen aber keine Viren mehr aufnehmen kann, darf die Salbe also nur in Maßen verwendet werden.

Unser Experte klärt auch hierzu genauer auf:

Die Abstrichpinsel sind an der Oberfläche immer etwas rau, damit sie den Schleim gut aufnehmen können. Genau das wird jedoch als unangenehm empfunden. Salben wie etwa Bepanthen mit dem Wirkstoff Dexpanthenol sorgen dafür, dass das ‚Rauigkeitsgefühl‘ etwas gelindert wird und das Stäbchen besser in die Nase gleitet.

Wenn ihr einen oder mehrerer dieser Expertentipps aufgreift, wird euer nächste Test zumindest einen Teil seines Schreckens verlieren. Um sich und andere zu schützen, müssen wir eben so manches auf uns nehmen.


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