Corona: Warum wir im Homeoffice alle zu Frostbeulen werden
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Corona: Warum wir im Homeoffice alle zu Frostbeulen werden

Von Lisa Fehrs

Wirst du den Eindruck nicht los, dass dir momentan ständig kalt ist? Die Heizung läuft wie immer? Arbeitest du von zu Hause aus? Bingo!

Die Tasse Tee zu Händen und die Kuschelsocken an den Füßen. Doch trotzdem ist so manchem ungewöhnlich kalt in diesen besonderen Zeiten. Ein Allgemeinmediziner klärt uns jetzt auf, warum uns zu Hause kälter ist als im Büro.

Veränderte Routine

Der erste Grund liegt ganz klar daran, wie wir unseren Tag starten. Erinnerst du dich? Früher musstest du dich noch aus dem trauten Heim bewegen und dich auf Rad schwingen oder zumindest ein paar Schritte zu Auto oder Öffis zurücklegen. Damit ist es heute vorbei. So hat der Kreislauf keine Möglichkeit richtig in Schwung zu kommen. Die Lösung: Ein kleiner Spaziergang vor der Arbeit oder in der Mittagspause.

Doch auch unser psychisches Wohlbefinden spielt hier eine Rolle. Denn viele fühlen sich in den heutigen Zeiten einsam. So ist der Allgemeinmediziner Prof. Dr. med. Gündling der Meinung, dass Frieren ein Anzeichen von Einsamkeit ist. So führt er der WELT gegenüber aus:

Das graue Wetter im Winter und die Einsamkeit können schon ihren Teil dazu beitragen. Negative Gefühle verstärken eben oft negative Empfindungen.

Nichts für Warmduscher

Doch wie kannst du nun dafür sorgen, dass dir wärmer ums Herz wird? Ein kleiner Trick kann schon helfen: Beleuchte deinen Arbeitsplatz besser. Denn so wird die innere Uhr ins Lot gebracht und dem Organismus Sonnenlicht vorgegaukelt. Auch Lüften kann helfen. So wirst du wacher und dir wird ganz nebenbei auch wärmer.

Ein weiterer Trick dürfte so ziemlich jedem bekannt sein: Mache eine Wechseldusche. Nach einer warmen Dusche, giesst du einfach nach und nach deinen Körper mit kaltem Wasser ab. Wer ganz hart gesotten ist, wiederholt das mehrmals. Dann wirkt die kühle Wohnung gleich nicht mehr so kalt und dein Kreislauf kommt super in Schwung.

Wir haben eine dünne Haut

Und hier kommt noch ein etwas angenehmerer Trick: Bereite dir ein warmes Getränk zu. Besonders effektiv: Ingwertee. Denn die in ihm enthaltenen Gingerole wämen dich von innen. Von einem Minztee solltest du übrigens bis zum Sommer eher die Finger lassen: Er hat einen gegenteiligen Effekt.

Auch der höhere Muskelanteil sorgt bei Männern für mehr Wärme Alex Iby@Unsplash

Wer einen niedrigeren Fettanteil im Körper hat, friert übrigens mehr. Und wusstest du's? Auch frieren Männer deutlich weniger im Vergleich zu Frauen. Das liegt unter anderem an der unterschiedliche Hautdicke. Also bei der nächsten Diskussion mit deinem Partner, hast du das ultimative Argument parat.


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