Coronavirus: Drei Gewohnheiten, die ihr aus dem Alltag streichen müsst
Coronavirus: Drei Gewohnheiten, die ihr aus dem Alltag streichen müsst
Coronavirus: Drei Gewohnheiten, die ihr aus dem Alltag streichen müsst
Weiterlesen

Coronavirus: Drei Gewohnheiten, die ihr aus dem Alltag streichen müsst

Wie soll man seine Pflegeroutine angesichts der Präventivmaßnahmen gegen das Coronavirus anpassen? Wir sagen es euch.

Das Coronavirus wurde von der WHO offiziell als Pandemie eingestuft. Quarantänemaßnahmen, Ausgangssperre und minimale Fahrten, das Leben im ganzen Land wird heruntergefahren, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.

Während viele Menschen ihr zuhause nicht mehr verlassen, schützen sich andere, indem sie Masken tragen oder sogar Tüten über ihren Kopf ziehen. Jedoch können Hygienemaßnahmen tatsächlich vor Covid‑19 schützen.

Sich schminken, ohne vorab Hände zu waschen

Auch wenn generell ohnehin davon abgeraten wird, sich zu schminken, ohne sich vorab die Hände zu waschen, so gilt das umso mehr in Zeiten der Pandemie. Vor dem Auftragen jeglichen Produktes auf das Gesicht ist es Pflicht, sich davor die Hände mit Seife zu waschen und Schminkpinsel zu verwenden, denn alles was wir berühren könnte möglicherweise infiziert sein.

Make-up, Lippenstift und Lidschatten: Alle diese Produkte können mithilfe eines vorher gereinigten Werkzeuges aufgetragen werden, anstelle eines Fingers. Das Virus kann nämlich, laut einer Studie in The New England Journal of Medicine, bis zu 24 Stunden auf Karton und sogar mehrere Tage auf Metall oder Plastik überleben.

Schützt eurer Gesicht und fasst es nicht mit unreinen Händen an  Franck Sauvaire@Getty Images

Seine Haut oder Unreinheiten mit schmutzigen Händen berühren

Laut einer Studie des National Center for Biotechnology Information, berühren wir unser Gesicht durchschnittlich 500 Mal am Tag. Ob du deine Haut, Nase, Augen oder Mund berührst, alle diese Gesichtspartien bieten dem Virus eine direkte Angriffsfläche. Wenn du übrigens Linsenträger bist, wird empfohlen, momentan eher Brillen zu tragen, um das Reiben der Augen und Kontakt mit den Schleimhäuten zu vermeiden.

Wenn du gerade jetzt einen Pickel auf der Nase hast und ihn nicht in Ruhe lassen kannst, verwende ein Papiertaschentuch, um ihn zu berühren. Außerdem wird Menschen die zu unreiner Haut neigen generell dazu geraten, den Kontakt zwischen ihrem Gesicht und ihrem Smartphone einzuschränken, und das gilt natürlich auch in Zeiten der Pandemie.

Als wahre Keimschleuder berührst du es ständig mit deinen Händen, die wiederum mit möglicherweise infizierten Flächen in Berührung gekommen sind. Daher raten wir euch, mit Freisprecheinrichtung zu telefonieren, um den Touchscreen, auf dem ihr mit mehr oder weniger sauberen Händen herumwischt, nicht direkt an die Wange zu halten.

Mit offenen Haaren hinausgehen

Auch wenn lange Haare, die beim Gehen hin und her schwingen, besonders schön sein können, raten wir euch davon ab, die Haare offen zu tragen. In öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Restaurant - eure Haare berühren oftmals Textiloberflächen oder andere Personen.

Auch Kinder sollten die Haare nicht offen tragen   Jure Gasparic / EyeEm@Getty Images

Wenn sie lang sind, können sie überall herumschwingen und leider auch mit Covid‑19 infizierte Flächen streifen. Daher empfehlen wir euch, regelmäßig die Haare zu waschen und eure Mähne zu bändigen, wenn ihr an öffentlichen Orten unterwegs seid.

Von Martin Gerst

Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen