Coronavirus: Was muss ich tun, wenn ich verdächtige Symptome habe?
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Coronavirus: Was muss ich tun, wenn ich verdächtige Symptome habe?

Erhöhte Temperatur, trockener Husten, Schüttelfrost: Ist das das gefürchtete Coronavirus oder nur ein grippaler Infekt? Diese Maßnahmen solltet ihr ergreifen, wenn ihr verdächtige Symptome habt.

Wir erleben momentan ein echtes Informationschaos zu allem, was mit dem Coronavirus zu tun hat. Sich bei den Mengen an Informationen noch zurechtzufinden, ist gar nicht so einfach. Wir haben einen Versuch gewagt und stellen euch Maßnahmen vor, die ihr im Fall der Fälle befolgen solltet.

Zur Erinnerung: Das Virus wird über engen zwischenmenschlichen Kontakt übertragen. Daher solltet ihr etwa einen Meter Abstand zu den Menschen in eurer Umgebung wahren. Außerdem sollte man zum jetzigen Zeitpunkt der Pandemie unnötige Reisen vermeiden. Beachtet außerdem, dass es zwischen 10 und 14 Tagen dauern kann, bis die ersten Symptome auftreten.

Alarmierende Symptome

Die Symptome erinnern stark an die einer heftigen Erkältung oder einer Lungenentzündung: Verschleimte Bronchien, Kopfschmerzen, Husten, gereizter Rachenraum, Fieber und allgemeines Unwohlsein.

Könnt ihr diese Symptome bei euch feststellen? Dann atmet tief durch: Ihr seid nicht allein. Hier eine Liste mit Maßnahmen, die ihr beachten solltet.

Fiebermessen

Personen, die verdächtige Symptome haben und/oder sich 14 Tage zuvor in einer gefährdeten Zone aufgehalten haben, sollten unbedingt ihre Temperatur kontrollieren. Wenn das Ergebnis besorgniserregend ist, sucht bitte nicht die Notaufnahme auf, wo sich andere geschwächte Patienten befinden, sondern beachtet die folgenden Hinweise.

Macht einen Online-Test

Im Internet gibt es viele Fragebögen, die euch dabei helfen, herauszufinden, ob ihr infiziert seid oder nicht.

Je nach Landkreis und Arzt gibt es online ganz unterschiedliche Möglichkeiten und Tests, die ihr machen könnt, bevor ihr einen Arzt aufsucht. Wie zum Beispiel diese Selbstbefragung des Rhein-Kreis-Neuss. Diese Tests bieten euch eine erste Einschätzung, ob bei euch ein Verdacht vorliegt oder nicht, ersetzten jedoch in keinem Fall eine ärztliche Diagnose.

Immer mehr Ärzte bieten außerdem ein Verfahren an, das Selbsttests für zu Hause ermöglicht.

Sucht telefonisch Rat

Die meisten deutschen Städte oder Bundesländer haben eine spezielle Coronavirus-Hotline eingerichtet, an die ihr euch bei Fragen wenden könnt. Aber auch in Verdachtsfällen, wenn ihr zum Beispiel eine erhöhte Temperatur und Schwierigkeiten zu Atmen habt. Ansonsten könnt ihr euch auch an euren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden.

Anschließend müsst ihr voraussichtlich einige Test durchführen lassen. Wenn sich diese als positiv herausstellen, gibt es zwei Möglichkeiten: Bei stabilem gesundheitlichem Zustand werdet ihr wieder nach Hause geschickt und bekommt eine medizinische Fernversorgung. Wenn euer Gesundheitszustand jedoch bedenklich ist, werdet ihr an entsprechende Spezialisten verwiesen.

Woher weiß man, dass man wieder gesund ist?

Um herauszufinden, ob ein Patient wieder gesund ist, wird in der Regal ein neuer Diagnosetest durchgeführt.

Wenn man aus einer Krisenregion zurückkommt, wird geraten, sich in eine zweiwöchige Quarantäne zu begeben. Solltet ihr Fragen dazu haben, könnt ihr euch über die folgenden Nummern informieren:

  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800/011 77 22
  • Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit: 030/346 465 100
  • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung: Behördennummer 115

Bis dahin rät die Regierung zu Zeiten dieser Pandemie, unnötige Reisen zu vermeiden und sich regelmäßig die Hände mit Seife zu waschen (passt auch dabei auf, euch die Hände richtig zu waschen).

Von Simone Haug

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