Covid-19: So hat der Lockdown den Frauen geholfen, sich zu "befreien"
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Covid-19: So hat der Lockdown den Frauen geholfen, sich zu "befreien"

Welchen Einfluss hatte der Corona-Lockdown auf die Frauen? Mit dieser Frage wollen wir uns heute beschäftigen.

Viele Wochen wurden wir zur Selbstisolation angehalten und in manchen Ländern galten sogar strenge Ausgangssperren. Ganz klar eine nie da gewesene Extremsituation und wie es für Extremsituationen üblich ist, bringen diese sowohl das Beste als auch das weniger Gute in uns zum Vorschein. Für viele Pärchen hatte die intensive gemeinsame Zeit zuhause nämliche keine schönen Folgen. Vor allem in China sind die Scheidungsanträge nach der Ausgangssperre durch die Decke gegangen (doch nicht nur das!)

Mentale Belastung und die Ausgangssperre

Hinzu kommt der Anstieg an häuslichen Aufgaben sowie das Unterrichten der Kinder, mit dem sich die Frauen während der Ausgangssperre konfrontiert sahen. Einer Studie von Harris Interactive zufolge, widmeten 54 % Frauen mehr als 2 Stunden pro Tag dem Haushalt, wogegen dies nur 35 % der Männer von sich behaupten konnten. Die mentale Belastung lässt grüßen.

Kein Make-up und kein BH

Doch zum Glück hielten Selbstisolation und Co. auch ein paar positive und überraschende Dinge für die Frauenwelt bereit. Der soziale Druck hat stärker als je zu vor nachgelassen. Denn wenn man für die Arbeit nicht länger das Haus verlassen muss, auf die Straßen gehen, Leute treffen, mit den öffentlichen Verkehrsmittel fahren oder mit seinen Kollegen an einem Ort zusammenarbeiten muss, werden manche Dinge schnell zweitrangig.

So haben zum Beispiel viele Frauen während der Ausgangssperre aufgehört einen BH zu tragen und Kosmetikmarken mussten in den letzten Wochen bei ihren Verkaufszahlen einen Rückgang von 75 % verbuchen. Diese Entwicklung führt sogar so weit, dass in drei Jahren jede zweite Frau vollständig auf Schminke verzichten könnte.

Und wie stets mit der Körperbehaarung?

Einer Umfrage von OpinionWay zufolge haben sich 4 von 10 Frauen während der Ausgangssperre nicht mehr rasiert. Nur diejenigen, die mit ihrem Partner zusammen in der Selbstisolation waren, haben ihre gewohnte Rutine beibehalten.

Doch was sagt uns das alles nun? Ohne Zweifel, dass der soziale Druck eine wesentlich größere Rolle in unserem Alltag spielt, als wir vielleicht meinen. Mehr Informationen findet ihr in unserem Video.

Von Martin Gerst

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