Das sind die häufigsten Gründe für Haarausfall

Das sind die häufigsten Gründe für Haarausfall

Wer hat nicht schon mit Besorgnis festgestellt, dass beim Duschen oder Frisieren bedenklich viele Haare in der Wanne oder in der Haarbürste zurückbleiben? Wenn die Haare dünner werden, kann das verschiedene Gründe haben.

Es gibt kaum jemanden, der sich keine Gedanken darüber macht, wenn die Haare ausgehen oder immer dünner werden. Zum einen ist es zwar ganz normal, ab und zu Haare zu verlieren - Tiere haaren schließlich auch -, doch wenn dieser Verlust auf einmal beunruhigende Proportionen annimmt und das Aussehen verändert, dann liegt vielleicht ein Grund dafür vor. Und das bei Frauen als auch bei Männern.

Gründe für Haarausfall

  • Hormonale Veränderungen: Manche Frauen verlieren auf einmal mehr Haare, weil sie eine hormonale Veränderung durchgemacht haben. Zum Beispiel durch eine Schwangerschaft, eine Entbindung oder die berühmt berüchtigte Menopause. Auch Frauen, die unter hormonalen Schwankungen leiden, gehen öfter die Haare aus.
  • Schilddrüsenprobleme: Eine der Hauptursachen für hormonelle Störungen und damit für Haarausfall – sowohl bei Männern als auch bei Frauen – sind Schilddrüsenprobleme. Im Zweifelsfalle ist es daher immer ratsam, zum Arzt zu gehen und einem eventuellen Verdacht durch entsprechende Analysen nachzugehen.
  • Physischer Stress: Dem Alltagsstress sind wir alle ausgesetzt - ihm entgeht so leicht keiner. Doch auch körperlicher Stress ist oft die Ursache für Haarausfall. Nicht selten gehen dem einen oder anderen nach einer Operation, hohem Fieber oder bedeutendem Blutverlust die Haare aus. Der Zusammenhang zwischen physischem Stress und Haarausfall ist zwar nicht unbedingt wissenschaftlich bewiesen, doch dafür von zahlreichen Patientenaussagen belegt.
  • Medikamente und Behandlungen: Gewisse Behandlungen können ebenfalls zu Haarausfall führen und ihn beschleunigen. Dazu gehören Chemotherapie als eine der bekanntesten Gründe für Haarverlust. Doch auch Antidepressiva, Antikoagulantien (Gerinnungshemmer) und Betablocker können diese unerfreuliche Nebenwirkung haben.
  • Anämie: Haarausfall ist gern auch eines von verschiedenen Symptomen bei Eisenmangel. Bei Verdacht auf Anämie und Eisenmangel ist es daher ratsam, einen Arzt zu Rate zu ziehen.
  • Anlagebedingter Haarausfall (Alopecia androgenetica): Das was man früher Glatze nannte, kommt bei vielen Männern vor und kann schon sehr frühzeitig beginnen. Der anlagebedingte Haarausfall beginnt oft schon mit Ende zwanzig und Anfang dreißig.

In dem Video weiter oben haben wir das Wichtigste nochmal für euch zusammengefasst! Und hier erfährst, warum uns vor allem im Herbst die Haare ausfallen!

Sarah Kirsch
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