Der Klassiker unter den Desserts: Fünf Tipps für einen köstlichen Crumble
Der Klassiker unter den Desserts: Fünf Tipps für einen köstlichen Crumble
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Der Klassiker unter den Desserts: Fünf Tipps für einen köstlichen Crumble

Esst ihr auch so gerne Crumble? Dann aufgepasst: Wir haben eine paar Tipps für euch, mit denen ihr dieses köstliche Dessert ganz einfach selber zaubern könnt!

Mit einem Crumble macht ihr selten etwas falsch: Die weichen, warmen Früchte und die knusprigen Streusel schmecken einfach jedem. Damit euch der Crumble perfekt gelingt, bedarf es lediglich etwas Fingerspitzengefühl. Hier kommen unsere unschlagbaren Tipps!

Die Wahl der richtigen Früchte

Das Entscheidende bei einem Crumble sind die Früchte – wir empfehlen euch, qualitativ hochwertige Früchte zu nehmen, am besten aus biologischem oder lokalem Anbau. Diese haben einen volleren Geschmack und sind weniger mit Pestiziden belastet. Außerdem solltet ihr euren Crumble an die Jahreszeit anpassen – schließlich macht es wenig Sinn, Erdbeeren für einen Wintercrumble zu verwenden.

Manche Früchte eignen sich darüber hinaus besonders gut für diese Art von Dessert: Dazu zählen Äpfel, rote Früchte, Pfirsiche, Aprikosen, Birnen, Nektarinen, Rhabarber, Ananas oder auch Mango.

Damit die Früchte beim Backen nicht zu viel Flüssigkeit abgeben, könnt ihr sie vorab in etwas Butter und Zucker andünsten. Bevor ihr sie in die Backform gebt, könnt ihr dann die überschüssige Flüssigkeit abgießen.

Einen Crumble zu backen ist nicht schwer. Lori Andrews / Getty Images

Der Crumble-Teig

Der Teig sollte schön krümelig sein und ausreichend Butter aber nicht zu viel Mehl enthalten. Um das zu gewährleisten, gibt es eine ganz einfache Faustregel. Diese lautet: 1:1:1. Für den perfekten Crumble-Teig benötigt man Mehl, Zucker und Butter in den gleichen Mengen:

  • 100 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 100 g Gemahlene Mandeln

Teig-Alternativen

Wer mal Lust auf einen etwas anderen Crumble hat, kann einfach einige Zutaten des Teigs austauschen: Ihr könnt zum Beispiel die Hälfte des Weizenmehls durch Buchweizen-, Roggen-, Maronen- oder Dinkelmehl ersetzen. Auch beim Zucker könnt ihr auf Alternativen wie Dattel-, Kokosblüten- oder Rohrzucker setzen. Anstatt gemahlener Mandeln könnt ihr für eine etwas intensivere Geschmacksnote auch gemahlene Haselnüsse nehmen.

Unterschiedliche Crumble-Sorten

Auch für die Füllung gibt es ein paar köstliche Möglichkeiten, einen Crumble zu backen, der nicht 08/15 ist. Ihr wollt euer Dessert individualisieren? Hier ein paar Vorschläge:

  • Mariniert die Früchte vor dem Backen mit Zitronensaft oder Gewürzen
  • Gewürze: Vanille, Safran, Zimt, Pfeffer, Muskatnuss
  • Zu manchen Früchten könnt ihr gut Schokolade kombinieren (zum Beispiel zu Birnen)
  • Mischt unterschiedliche Früchte: Äpfel/Ananas, Rhabarber/rote Früchte, Birnen/Feigen
  • Verleiht eurem Crumble etwas mehr Knusprigkeit: Nüsse, Mandeln, Müsli, Trockenobst, Kokosflocken

Backen

Sobald ihr euren Crumble fertig vorbereitet habt, geht’s ab in den Ofen. Jetzt gilt es, aufzupassen, denn die Früchte sollen schmelzend weich und die Streusel schön knusprig und goldgelb sein. Backt euren Crumble dafür auf recht niedriger Stufe, am besten bei 170° C für 30 Minuten im Ofen.

Serviert euren Crumble mit Schlagsahne, Vanilleeis oder Vanillesauce. Köstlich! Und wenn du mal was anderes ausprobieren möchtest? Wie wäre es mit diesem Rezept für ein Schokoküchlein mit flüssigem Erdnussbutterkern?

Von Thomas Schmitt

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