Die Wahrheit über Babykarotten: Darum solltet ihr die Minirüben nicht essen
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Die Wahrheit über Babykarotten: Darum solltet ihr die Minirüben nicht essen

Von Sarah Kirsch

Esst auch ihr gerne die kleinen, süßen und wohlgeformten Babykarotten? Wir verraten euch, was hinter und in diesen Minirüben steckt und warum ihr sie in Zukunft besser von eurer Einkaufsliste streicht.

Babykarotten eignen sich vor allem aufgrund ihrer Größe, aber auch wegen ihres süßen Geschmacks wunderbar als Snack für zwischendurch oder für die Lunchbox. Hummus und andere leckere Aufstriche lassen sich mit diesen winzigen Karottenstummeln wunderbar dippen.

Ursprung der Babykarotten

Und gerade, weil sie so klein sind und einen süßen Geschmack haben, zählen sie zu dem meistkonsumierten Gemüse der Welt. Doch wenn man sich einmal die Herstellung dieser wohlgeformten Karotten anschaut, überlegt man es sich beim nächsten Kauf womöglich zweimal, ob sie wirklich den Weg in unseren Einkaufswagen finden sollten.

Bevor wir uns mit der eigentlichen Herstellung der Babykarotten beschäftigen, wollen wir noch einmal einen Blick auf ihren Ursprung werfen. Denn die Babykarotten sind nämlich keine tatsächliche Gemüseart, sondern eine Erfindung des Landwirtes Mike Yurosek, der so einen Weg gefunden hat, auch "hässliche" Möhren zu verkaufen.

Anstatt sie in ihrer vollen Größe zu verkaufen, beschließt Mike Yurosek daher, nur kleine, zurechtgeschnittene Stückchen der Karotten zu verkaufen. Eine Lösung gegen Verschwendung und zum Verkauf aller Karotten mit einem gleichschönen Aussehen. Der Großteil der Babykarotten wird heute in den USA hergestellt. Wegen ihrer kleinen Form und ihres süßeren Geschmacks sind sie sehr beliebt.

Was hat denn das Chlor da zu suchen?

Auch wenn hinter der Idee wahrscheinlich nur ein guter Wille steckt, haben die Babykarotten alles andere als eine blütenreine Weste. Sie ersetzen Chips zwar immer häufiger als Snack, was hinsichtlich der Nährwerte durchaus positiv ist. Allerdings gibt es doch einiges, was bei den Inhaltsstoffen Sorge bereitet. Fox News zufolge werden Babykarotten nämlich mit Chlor behandelt, um sie vor Bakterien zu schützen.

Ja, ihr habt ganz richtig gelesen. Selbst, wenn manche Ernährungsspezialisten behaupten, man könne die Mini-Möhren trotzdem bedenkenlos essen, bereitet die Chlordusche anderen ziemliche Sorgen. Chlor ist nämlich dafür bekannt, krebserregend zu sein.

Alternativen zu Babykarotten

Am besten ihr versucht, nicht allzu häufig Babykarotten zu essen. Wählt stattdessen lieber Karotten aus regionalem sowie biologischem Anbau und in normaler Größe.

Wenn ihr sie als Snack genießen wollt, könnt ihr sie ganz einfach selbst in mundgerechte Stücke schneiden. Klar, das ist zwar weniger süß, aber ganz sicher gesünder als die Chlor-Babykarotten.


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