Endorphine: So machst du dich auf natürliche Art und Weise glücklich!

Endorphine oder auch Wohlfühlchemikalien sorgen für ein gutes Gefühl, helfen bei der Bewältigung von Schmerz und ermöglichen einen ausgeglichenen Lebensstil. Das besonders Tolle an ihnen? Man kann sie auf natürliche Weise freisetzen!

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Und wir verraten dir, wie das geht! Denn schließlich brauchen wir alle in diesen stressigen Zeiten von Zeit zu Zeit eine Aufmunterung ... Jeden Tag stehen wir mehr und mehr unter Druck, der zu Burn-out und Depressionen führen kann.

Sport

Denn ja: Bewegung im Alltag ist alles! Mickrige 30 Minuten reichen laut einer Studie aus dem Jahr 2011 aus, um Endorphine freizusetzen, wie gqmagazine.fr schreibt. Nicht nur Jogging, auch Wandern und selbst ein flotter Spaziergang reichen aus, um sich besser zu fühlen.

Laut weiterer Studien soll der Nutzen übrigens am größten sein, wenn man in einer Gruppe trainiert und moderate Bewegungen ausführt - und das Ganze immer am besten an der frischen Luft!

Schokolade und scharfes Essen

Hier jetzt die gute Nachricht für alle, die nicht so auf Sport stehen: Auch durchs Essen kann man sich glücklich machen! Zartbitterschokolade ist zum Beispiel dafür bekannt, Endorphinschübe freizusetzen. Sie kann aber auch Entzündungen hemmen.

Wer mit Süßigkeiten nichts anzufangen weiß, kann auf scharfes Essen setzen. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben nämlich herausgefunden, dass in Chilis eine Substanz namens Capsaicin steckt. Diese lindert Schmerzen und löst ein Gefühl des Wohlbefindens aus.

Sex

Wir sind wieder zurück beim Thema Bewegung, denn ja: Sex trägt zu der Freisetzung von Endorphinen und Oxytocin bei, die beide Stressabbau, Schmerzbewältigung und die Verbesserung des eigenen Selbstwertgefühls fördern.

Sex macht glücklich  filadendron@Getty Images

Meditation und Massage

Auch beim Meditieren werden laut einer Studie aus dem Jahr 2011 Endorphine freigesetzt. Bei der Meditation entsteht ein Gefühl von innerer Ruhe, die das körperliche Wohlbefinden steigert, die Stimmung verbessert und sogar die Bewältigung bestimmter Krankheiten vorantreibt.

Meditieren kann außerdem zu einem besseren Schlaf verhelfen, der für den Körper so wichtig ist, um sich von Stress zu erholen. Auch bei einer Massage wird Stress abgebaut und das Wohlbefinden gesteigert. Das geschieht durch den Oxytocin-, Dopamin- und Serotoninspiegel, die allesamt erhöht werden.

Aromatherapie

Nicht alle Düfte sind endorphinfördernd, doch laut einer Studie aus dem Jahr 2012 soll Lavendel dafür sorgen, dass man seine Angstzustände kontrolliert und sich ein Gefühl des Wohlbefindens einstellt.

Weitere Düfte, die bei Stress und Angstzuständen helfen können und zu einem besseren Wohlbefinden führen, sind Rosmarin, Zitrusdüfte wie Orange oder Grapefruit, Ylang-Ylang und Weihrauch.

Drama-Serien

Verabschiede dich von Sitcoms und Liebeskomödien, die wahren Alleskönner sind emotionsgeladene Genres wie Dramen. Sie fördern die Produktion von Endorphinen und zwar, weil du beim Ansehen von Dramen traurig bist.

Dein Gehirn reagiert auf deine Trauer mit der Ausschüttung von Endorphinen, damit du dich schnell besser fühlst. Eigentlich ziemlich genial, findest du nicht auch?

Im Video verraten wir dir noch mehr über Endorphine!