Fünf gute Tipps für die Zubereitung hausgemachter Béchamelsoße
Fünf gute Tipps für die Zubereitung hausgemachter Béchamelsoße
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Fünf gute Tipps für die Zubereitung hausgemachter Béchamelsoße

Es gibt so einige Gerichte, zu deren Zubereitung Béchamelsoße benötigt wird. Falls du deine Béchamelsoße selber machen willst, haben wir hier ein paar unfehlbare Tipps für dich, damit sie dir gelingt.

Béchamelsoße gehört zu den Bestandteilen so mancher Rezepte. Wie bei allen hausgemachten Soßen, scheuen wir manchmal vor der Anstrengung zurück oder befürchten, dass sie uns misslingen könnte. Dabei ist ihre Zubereitung doch eigentlich ganz einfach. Wir verraten dir hier ein paar Tipps, mit deren Hilfe dir deine Béchamelsoße sicherlich gelingt.

Das Béchamelsoßen-Rezept

  • 500 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 4 Esslöffel Mehl oder Stärkemehl
  • Pfeffer und Salz
  • Eine Prise Muskat (fakultativ)

Die Butter in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie schäumt. Das Mehl auf einmal hinzugeben und zu einem dicken Teig verrühren. Nach und nach die Milch hinzugießen und mit dem Schneebesen energisch rühren, damit es keine Klümpchen gibt. Mit Pfeffer und Salz würzen und einer Prise Muskat abschmecken.

So gelingt sie euch bestimmt!  Sergio Amiti / Getty Images

Rezepte mit Béchamelsoße

Rezepte mit Béchamelsoße gibt es viele. Sie macht viele Gerichte sämig und gleich noch einmal so lecker. Sie passt unter anderem gut zu Lasagne, Blumenkohlauflauf und Nudelauflauf. Besonders köstlich schmeckt sie mit ein bisschen geriebenem Käse. Der Käse verstärkt nicht nur für mehr Geschmack, sondern macht sie auch gleich cremiger.

Verwendung von kalter Milch

Wenn du kalte Milch zur Zubereitung deiner Béchamelsoße verwendest, stehen deine Chancen besser, dass sie dir gelingt. Der Vorteil von kalter Milch ist, dass sie sich besser mit den anderen Zutaten verrühren lässt als warme Milch. Der Temperaturunterschied von Milch und Butter und die Frische deiner Milch sind gute Voraussetzungen dafür, dass dir die Soße gelingt.

Immer gut rühren

Ständiges Rühren ist eine weitere Voraussetzung für das Gelingen deiner Béchamelsoße. Sobald du aufhörst zu rühren, setzt die Soße am Boden an und es bilden sich Klümpchen. Daher möglichst ständig mit einem hölzernen Löffel oder einem Schneebesen rühren und dabei den Rand deines Topfes nicht vergessen!

Béchamelsoße in der Mikrowelle

Wer keine Lust hat, zu kochen, kann seine Béchamelsoße auch in der Mikrowelle zubereiten. Dafür die Zutaten ein einer Glas- oder Keramikschüssel zusammen verrühren und dann dreimal für jeweils 30 Minuten in die Mikrowelle stecken. Dazwischen jeweils gut umrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Eine gelungene Béchamelsoße sollte weder zu dick noch zu flüssig sein.

Die Zutaten im Shaker mischen

Wer Angst hat, dass ihm die Mehlschwitze nicht gelingt, kann seine Zutaten – die zerlassene Butter, das Mehl und die Milch – auch in einen Shaker geben und gut schütteln. Die erhaltene Mischung wird dann in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmt. So wird sie nach und nach eindicken, bis zur gewünschten Konsistenz einer traditionell zubereiteten Béchamelsoße.

Mit dem Stabmixer Klümpchen zerschlagen

Wenn es trotz aller Vorsicht Klümpchen gegeben hat, ist die Béchamelsoße trotzdem noch zu retten. Einfach in den Mixer geben oder ein paar Minuten mit dem Stabmixer bearbeiten. Danach ist deine Béchamelsoße glatt und sämig, wie sie sein muss.

Ist eine misslungene Béchamelsoße noch zu retten?

Wenn deine Béchamelsoße nicht die richtige Konsistenz hat, bieten sich mehrere Lösungen an. Ist sie zu dick, kannst du sie mit Milch verdünnen, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. Ist sie dagegen zu flüssig, kannst du immer noch ein bisschen Mehl oder Stärkemehl hineinrühren, bis sie so cremig und dickflüssig ist, wie sie sein sollte. So, und jetzt bist du dran!

Von Maximilian Vogel

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