Fünf Tipps zum Gelingen einer hausgemachten Brioche
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Fünf Tipps zum Gelingen einer hausgemachten Brioche

Falls du vorhast, deine Lieben mit einer hausgemachten Brioche zu überraschen, doch befürchtest, dein Hefeteig könnte dir nicht gelingen, haben wir hier ein paar sichere Tipps für dich, mit Hilfe derer dir dein Vorhaben nur glücken kann. Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Am Frühstückstisch ist eine frische Brioche immer willkommen. Vor allem wenn sie hausgemacht ist! Die lockere Textur und der feine Geschmack des beliebten Hefegebäcks sind einfach einzigartig.

Doch wie das bei Feingebäck nun einmal so ist, erfordern Zubereitung und das Backen schon ein bisschen Zeit, Aufwendung und Fingerspitzengefühl. Damit dir deine Brioche jedoch gut gelingt und du deine Lieben damit verwöhnen kannst, haben wir hier ein paar unfehlbare Tipps für dich!

Im Grunde genommen ist das traditionelle Rezept der französischen Brioche ganz einfach. Nur kommt es darauf an, ein paar Regeln zu beachten, damit der Teig auch richtig aufgeht und die Brioche wirklich so locker und duftig wird, wie sie sein soll.

Frische Hefe verwenden

Damit dein Hefeteig gut aufgeht und deine Brioche schön luftig und locker wird, verwendest du am besten frische Bäckerhefe. Manche Rezepte sehen zwar die Verwendung von Trockenhefe aus dem Beutel vor, doch diese hat bei weitem keine so große Triebkraft wie frische Hefe.

Frische Hefe findest du im Bio-Fachgeschäft oder ganz einfach beim Bäcker. Du musst sie nicht einmal vor der Verwendung im Teig mit lauwarmer Flüssigkeit vermischen, sondern kannst sie direkt mit den Fingern zerbröseln und zusammen mit dem Mehl zu den restlichen Zutaten geben. Ist in deinem Rezept von 7 Gramm Trockenhefe die Rede, nimmst du dafür einfach 25 Gramm frische Hefe.

Brioche zum Selbermachen. Virginie Blanquart / Getty Images

Butter auf Raumtemperatur bringen

Die Temperatur der zum Backen verwendeten Butter ist ausschlaggebend für das Gelingen deines Hefegebäcks. Deine Butter sollte Raumtemperatur haben. Ist sie zu kalt, lässt sie sich nur schwer mit den anderen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Ist sie dagegen zu warm, verändert sie seine Konsistenz.

Am besten, du nimmst sie zwei bis drei Stunden vor ihrer Verarbeitung aus dem Kühlschrank und schneidest sie in kleine Stückchen, die sich besser verkneten lassen.

Den Teig lange kneten

Damit dein Hefeteig gelingt, musst du ihn lange genug kneten. Er sollte eine weiche, elastische Konsistenz haben und ein bisschen klebrig sein… aber ja nicht zu klebrig! Du kannst ihn sieben Minuten lang bei mittlerer Geschwindigkeit in der Küchenmaschine laufen lassen. Oder, wenn du die dazu nötige Geduld hast, zehn Minuten lang von Hand kneten. Diese Anstrengung lohnt sich!

Den Teig aufgehen lassen

Damit dein Hefeteig nach dem Kneten gut aufgeht, solltest du ihn an einem feuchtwarmen Ort ruhen lassen. Du kannst ihn dazu zusammen mit einem Schälchen Wasser in den 30° C warmen Backofen stellen. Dann geht er auf, ohne dass sich eine Kruste bildet.

Eine schöne goldgelbe Farbe

Eine luftig aufgegangene und duftige Brioche ist schon ein Augenschmaus. Damit deine Brioche auch die richtige Farbe bekommt, solltest du sie vor dem Backen mit zerlassener Butter oder einem geschlagenen Eigelb bepinseln. Dann bekommt sie eine schöne goldgelbe Farbe wie vom Bäcker! Und, wann machst du dich ans Backen? Mit Hefe lässt sich auch toll ein Kuchen mit Nutella zubereiten oder diese leckeren Oreo-Bagels.

Von Thomas Schmitt

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