"Ganz eigene Sichtweise aufs Sexleben": Was genau ist Soft Swapping?
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"Ganz eigene Sichtweise aufs Sexleben": Was genau ist Soft Swapping?

Habt ihr schon einmal vom Soft Swapping gehört? Euer Partner hat es euch vorgeschlagen, aber ich habt keine Ahnung, was genau es damit auf sich hat? Keine Sorge, wir erklären es euch!

Um zu verstehen, worum es sich beim Soft Swapping handelt, hilft uns das englische Wort "swapping", was im Deutschen so viel bedeutet wie tauschen. Es ist also naheliegend, dass es sich beim Soft Swapping um eine Sexualpraktik handelt, an der mehrere Personen beteiligt sind, die womöglich auch untereinander ihre Partner tauschen.

Der Ursprung

Diese Praktik stammt aus den intellektuellen Kreisen des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Idee des Soft Swappings liegt darin, sich mit mehreren Personen zu liebkosen und zu küssen, ohne Sex zu haben. So hat man die Möglichkeit, sich "frei" auszutoben, ohne den Akt der Penetration zu vollziehen.

Als Aids aufkam und viele Menschenleben forderte, bot das Soft Swapping eine Möglichkeit, erotisch aktiv zu sein und sich dennoch in Zeiten der Gesundheitskrise zu schützen. Im Idealfall wird diese Praktik nüchtern vollzogen.

Eine Ansichtsweise für sich

Das französische Magazin Femme actuelle hat sich intensiv mit dieser Sexpraktik beschäftigt und sind zu dem Schluss gekommen, dass es sich dabei vor allem um eine besondere Ansichtsweise handelt:

Soft Swapping ist eine ganz eigene Sichtweise auf das Sexualleben, bei der es jedem darum geht, sich etwas Gutes zu tun und starke Momente zu teilen ohne sich zu sehr mit der sexuellen Leistung zu beschäftigen oder die Risiken von HIV einzugehen.

Die unterschiedlichen Grenzen des Soft Swappings

Jedes Paar oder jede Gruppe hat ihre eigenen Grenzen: Während bei manchen Oralsex oder Cunnilingus erlaubt sind, sind Praktiken unterhalb der Gürtellinie verboten. Es geht darum eine "sinnliche" und keine sexuelle Atmosphäre zu schaffen. Und, sagt euch diese Praktik zu?

Von Martin Gerst

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