Gesundheitsamt empfiehlt „Glory Hole“ zum Schutz vor Corona
Gesundheitsamt empfiehlt „Glory Hole“ zum Schutz vor Corona
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Gesundheitsamt empfiehlt „Glory Hole“ zum Schutz vor Corona

In der derzeitigen Pandemie möchten die Menschen alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen befolgen, um sich zu schützen - auch auf Kosten der sexuellen Befriedigung. Glücklicherweise gibt es aber Glory Holes.

Habt ihr überhaupt noch Lust auf Sex in Zeiten des Coronavirus? Für manche lautet die Antwort ja, für andere wiederum wäre das undenkbar.

Es zeigt sich aber, dass virtuelles Dating während der Ausgangssperre sehr beliebt ist. Die Zahlen der Besucher von Dating-Apps haben sich verdoppelt. Es ist die sicherste Lösung, um sich selbst und andere nicht mit Corona anzustecken. Inzwischen aber kehrt wieder mehr Alltag ein und für manche bedeutet das auch die Rückkehr zu einem erfüllten Sexleben.

Was, wenn wir euch also sagen würden, dass es eine Praxis gibt, die Befriedigung bei gleichzeitigem Schutz ermöglicht? Zumindest scheinen die kanadischen Behörden hier eine Antwort auf das Problem gefunden zu haben. Das könnte jene beruhigen, die bisher zu viel Angst vor einer Infektion haben.

In einer Mitteilung macht die Agentur für öffentliche Gesundheit der Provinz British Columbia (BC Centre for Disease Control) ihren Einwohnern einen echt krassen Vorschlag. Dort steht: "Nutzen sie Barrieren wie Wände (z.B. Glory Holes)."

Was ist ein „Glory Hole“?

Das „Glory Hole“ ist eine Sexualpraktik, bei der das Geschlechtsteil in ein Loch in der Wand eingeführt wird, um von einem Partner oder einer Partnerin auf der anderen Seite oral befriedigt zu werden. Sowohl Männer als auch Frauen können sich dabei hingeben.

Diese Praxis kann nicht nur euer Sexleben aufpeppen, sondern ermöglicht es auch, den Kontakt zwischen den Partnern einzuschränken. Das klingt schon mal gut, aber ist noch längst nicht alles.

Ebendiese Gesundheitsagentur empfiehlt auch andere Praktiken, um den physischen Kontakt beim Sex möglichst in Grenzen zu halten:

  • Sich vor und nach jedem Geschlechtsverkehr mit Seife waschen
  • Küsse, bei denen Speichel ausgetauscht wird, einschränken oder gänzlich vermeiden
  • Positionen wählen, bei denen sich die Partner möglichst nicht von Angesicht zu Angesicht begegnen
  • Unbedingt Kondome verwenden
  • Während des Geschlechtsverkehrs eine Maske tragen

Vergesst bei allen Vorsichtsmaßnahmen aber nicht, dass Sex gut für die physische Gesundheit und auch für das psychische Wohlbefinden ist. Mehr Infos zu diesem Thema seht ihr in unserem Video oben.

Von Pia Karim

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