Hast du schon einen Finsta? Wir stellen dir den besten Trick vor, um unbemerkt auf Instagram zu stalken
Hast du schon einen Finsta? Wir stellen dir den besten Trick vor, um unbemerkt auf Instagram zu stalken
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Hast du schon einen Finsta? Wir stellen dir den besten Trick vor, um unbemerkt auf Instagram zu stalken

Von Lisa Fehrs

Ein Finsta-Account eröffnet euch ungeahnte Perspektiven auf euer Leben und sogar auf das anderer. Was hat es mit diesem „falschen“ Instagram-Account auf sich?

Viele Menschen haben wahrscheinlich noch nie von einem Finsta-Account gehört. Das Kunstwort geht auf die englischen Worte „Fake Instagram“ zurück. Das Gegenstück ist dann ein Rinsta, „Real Instagram“ oder „Regular Instagram“, worunter man den „wirklichen“ Instagram-Account einer Person versteht.

Rinsta, die einengende Konvention

Dem Rinsta-Account kommt heute beruflich, gesellschaftlich und sozial eine große Bedeutung zu. Die Menschen stellen sich hier von ihrer Sonnenseite dar. Freunde, Kollegen und zukünftige Arbeitgeber sehen sich dort das an, was eine Person zu ihrem eigenen Vorteil von sich zeigen möchte.

Der wirkliche, offizielle Instagram-Account ist also auf positive und konventionelle Selbstdarstellung gepolt, es geht hier nicht um ein Brechen von Regeln oder die Zurschaustellung einer vielleicht aneckenden Hyperkreativität. Man will vielmehr mit Rinsta Karriere machen und zahllose Follower haben.

Da sich viele Menschen, insbesondere junge Leute aus der Generation Z, durch diese langweilige Beschränkung auf ihr offizielles Image in ihrem Social-Media-Leben eingeengt fühlen, haben sie die Flucht in einen Finsta-Account angetreten.

Finsta, der Befreiungsschlag

Ein Finsta-Account ist also nichts anderes, als ein zweiter Instagram-Account, den man vielleicht zuerst auch nur für sich selbst anlegt. Später erlaubt man dann möglicherweise ganz engen Freunden oder gar Familienmitgliedern den Zugang dazu.

Man postet hier schräge Bilder von sich, schräge Geschichten und Erlebnisse, die man nicht mit einer großen Menge von Followern und schon gar nicht unbekannten Personen teilen möchte. Am Anfang funktioniert ein Finsta-Account vielleicht wie eine Art intimes Tagebuch, das zur Selbstreflexion anregt.

Frühere Generationen haben dazu also zu einem Tagebuch gegriffen. Ein Finsta-Account hat aber demgegenüber den entschiedenen Vorteil, dass man die diesem anvertrauten Dinge dann engen Freunden, die auf dem ganzen Globus verstreut sind, zugänglich machen kann. Man hält damit also einen intensiven und engen Kontakt aufrecht, für den man früher zahllose Briefe oder Emails verschickt hat.

Finsta, das ultimative Stalkingmittel?

Es gibt natürlich auch eine andere Art von Finsta-Account, bei dem es weniger um Selbsterkenntnis und herzliche Freundesbande geht. Viele Menschen legen einen falschen Instagram-Account an, um andere unerkannt ausspähen zu können.

Dafür darf der Finsta-Account keine Rückschlüsse auf die wahre Identität der dahintersteckenden Person zulassen, sonst fliegt ja der Hobby-Spitzel sofort auf.

Sozusagen wie mit einer Tarnkappe lässt man sich von anderen einladen und hofft dabei, Spritziges zu erfahren. Um stets dabei in der Deckung zu bleiben, ist es sehr zu empfehlen, immer gründlich seinen Suchverlauf zu löschen.

Wieso denn nur ein einziger Finsta-Account?

Seid ihr bereit für den Sprung in euren Finsta-Account? Schwankt ihr hier etwa noch zwischen Selbstreflexion und Stalking? Baut euch da mal keinen Druck auf, ihr könnt ja auch mehrere Finsta-Accounts anlegen, dann stehen euch alle Möglichkeiten offen! Die folgenden fünf Apps dürften dir dabei übrigens sehr behilflich sein.


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