Haustiere an Silvester: So kommen eure Lieblinge trotz Böllerei gut ins neue Jahr
Haustiere an Silvester: So kommen eure Lieblinge trotz Böllerei gut ins neue Jahr
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Haustiere an Silvester: So kommen eure Lieblinge trotz Böllerei gut ins neue Jahr

Viele Hunde und Katzen haben Angst vor dem lauten Knallen der Raketen und Böller. Sie laufen panisch im Haus umher, jaulen und möchten sich am liebsten unter dem Sofa oder Bett verstecken. Mit diesen Tipps bringt ihr eure Haustiere entspannt ins neue Jahr.

Hunde und Katzen leiden besonders an Silvester, weil sie ein sehr feines Gehör haben und das Knallen für sie um einiges lauter ist als für uns. Sie können sogar Dinge hören, die wir nicht einmal wahrnehmen können. Allein deswegen entscheiden sich jetzt einige Läden dazu, ab dem nächsten Jahr keine Böller mehr zu verkaufen.

Deshalb haben Tiere Angst an Silvester

Wir Menschen wissen, warum es an Silvester knallt und können uns mental darauf einstellen. Tiere haben dieses Bewusstsein nicht. Für sie kommen die lauten Geräusche aus heiterem Himmel und sie wissen nicht, was los ist. Verständlich also, dass Hunde, Katzen und Co. Angstzustände bekommen.

Deshalb sollte man sein Tier an Silvester genau beobachten, wie es sich verhält und wie stark die Angst wirklich ist. Jedes Tier reagiert nämlich anders auf die Silvesterkracher: Manche stören sie gar nicht, andere haben Todesängste. Aber mit diesen sieben Tipps könnt ihr euren Haustieren helfen, sich zu entspannen und den Jahreswechsel gut zu überstehen.

1. Ruhe bewahren

Haustiere spüren es, wenn ihre Besitzer unruhig oder gar nervös sind. Die Stimmung des Menschen überträgt sich auch auf das Tier. Deshalb ist es wichtig, selbst ruhig zu bleiben, damit sich auch das Haustier beruhigt und merkt, dass keine Gefahr droht.

2. Müde machen

Es ist ein Vorteil, wenn das Tier am Silvesterabend müde ist. Wenn es zu viel Energie hat, wird es nur noch nervöser. Ein müdes Tier hingegen möchte lieber schlafen, statt sich über die Knaller aufzuregen. Je nach Tierart können verschiedene Dinge helfen, um das Haustier müde zu machen: Ein langer Spaziergang oder ausgedehnte Spiel-Sessions können helfen.

3. Früh spazieren gehen

Viele drehen abends mit ihrem Hund noch eine Runde. Gerade am Silvesterabend sollte man nicht zu spät abends spazieren gehen, da viele schon vor Mitternacht Böller und andere Knaller zünden. Am besten geht man die letzte Runde gegen 16/17 Uhr.

4. Katzen dürfen nicht nach draußen

Wenn ihr eine Hauskatze habt, umso besser. Wer aber eine Freigängerkatze besitzt, der sollte sie bereits einen Tag vor Silvester ins Haus/in die Wohnung holen und sie dort behalten über die Feiertage.Lasst eure Katze noch nicht direkt am ersten wieder nach draußen, denn viele Leute knallen auch noch am 1. Januar.

5. Wohnung abdunkeln

Viele Tiere entspannen sich, wenn es dunkel ist. Deshalb ist es eine gute Idee, die Wohnung abzudunkeln und das Licht auszumachen. Das kann man auch einige Tage vorher schon einmal testen. Bei kleineren Tieren, die in Käfigen leben, kann man zum Abdunkeln einfach eine Decke über den Käfig legen. Achtet aber darauf, dass die Tiere trotzdem noch genug Luft bekommen.

6. An das Knallen gewöhnen

Bei einigen Tieren hilft es, wenn man ihnen mittels einer Sound-CD oder einem YouTube-Video die Geräuschkulisse schon vor Silvester zeigt. So gewöhnen sich die Tiere an die Geräusche. Erst leise testen und dann die Lautstärke erhöhen. Dabei solltet ihr immer darauf achten, wie euer Tier reagiert. Trotzdem ist das Live-Geräusch noch einmal etwas völlig anderes und man darf keine Wunder erwarten.

In ein anderes Zimmer

Es kann helfen, wenn das Tier so weit weg wie möglich von dem Ort ist, an dem geknallt wird (beispielsweise an der Straße). Sucht deshalb einen Raum, an dem es am leisesten ist und bringt euer Tier in diesen Raum. Zwingt Hunde und Katzen aber nicht dazu, dort zu bleiben. Manche Tiere möchten lieber in der Nähe ihrer Besitzer sein.

Außerdem sollte man Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere schaffen. Wenn sie sich gerne unter dem Bett oder hinter dem Sofa verstecken, dann lasst sie ruhig.Viele Tiere verstecken sich auch unter Ess- oder Schreibtischen. Auch das sollte man ihnen erlauben.

Was man bei Kleintieren beachten sollte, erfahrt ihr im Video oben.

Von Sarah Kirsch

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