Hitzewallungen, Libidoverlust & Co.: Dieses Gemüse lindert Beschwerden der Wechseljahre
Hitzewallungen, Libidoverlust & Co.: Dieses Gemüse lindert Beschwerden der Wechseljahre
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Hitzewallungen, Libidoverlust & Co.: Dieses Gemüse lindert Beschwerden der Wechseljahre

Die Wechseljahre bringen bei vielen Frauen Beschwerden wie Hitzewallungen, Libidoverlust bis zu depressiven Verstimmungen und Müdigkeit mit sich. Doch die Natur hält einige Gemüsesorten bereit, die auf natürliche Weise den durcheinandergeratenen Hormonhaushalt regeln.

Auch wenn manche Lebensmittel versprechen, die Wechseljahre zu beschleunigen oder hinauszuzögern, eines steht fest: Die Menopause tritt auf jeden Fall ein. Und mit ihr gehen für Frauen zahlreiche körperliche und psychische Veränderungen einher.

In dieser körperlichen Umstellung kommen die Hormone aus dem Gleichgewicht und bringen zahlreiche Beschwerden mit sich, doch es gibt einige Gemüsesorten, die den richtigen Ausgleich schaffen.

Mit bestimmten Gemüsesorten lassen sich auf natürliche Weise Beschwerden der Menopause verringern. VioletaStoimenova@Getty Images

Gemüsesorten, reich an Phytoöstrogenen

An erster Stelle stehen Hülsenfrüchte. Richtig zubereitet, bringen sie euch auch keinen Blähbauch. Erbsen, Linsen und Bohnen sollten während der Wechseljahre regelmäßig verzehrt werden.

Hülsenfrüchte enthalten neben essentiellen pflanzlichen Proteinen und Ballaststoffen auch Phytoöstrogene. Dabei handelt es sich um pflanzliche Sekundärstoffe, die eine ähnliche Struktur wie das weibliche Hormon Östrogen aufweisen.

Diese Phytoöstrogene gleichen den Hormonhaushalt aus, der durch die Menopause durcheinandergerät. Hitzewallungen können dadurch eingedämmt oder zumindest verringert werden.

Auch Zwiebeln sind reich an Phytoöstrogenen. Zusätzlich enthält dieses Allround-Gemüse Präbiotika, die für eine gesunde Darmflora sorgen. Zwiebeln gelten als Heilpflanze für Beschwerden in der Menopause. Auch depressive Verstimmungen und Müdigkeit können gemindert werden.

Energie- und Libidobooster

Wer bisher Brokkoli gemieden hat, sollte es sich spätestens ab den Wechseljahren durchringen, das grüne Power-Gemüse in seinen Speiseplan zu integrieren. Dieses ist reich an wertvollen Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen. Auch Brokkoli enthält Phytoöstrogene.

Aber auch natürliche Entgiftungs-Enzyme und Antioxidantien reinigen den gesamten Organismus. Das führt dazu, dass wir uns fitter und nicht so schlapp fühlen.

Ein weiterer Energiebooster ist die rote Beete. Dieses Gemüse weist ebenso viele Vitamine und Mineralstoffe auf, stärkt unser Immunsystem und wirkt sich positiv auf unsere Stimmungsschwankungen aus. Das enthaltene Kalium reinigt den Körper von Giftstoffen und Wassereinlagerungen.

Auch jede Art von Kohl gehört zu einer gesunden Ernährung dazu und kann sämtliche Beschwerden, die während der Menopause auftreten können, lindern. Darin enthaltene Phytohormone erleichtern Hitzewallungen, verringern Schlaflosigkeit und wirken sogar Libidoverlust entgegen.

Von Maximilian Vogel
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