Homeoffice: So organisierst du dich am besten mit Partner und Kind
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Homeoffice: So organisierst du dich am besten mit Partner und Kind

In Zeiten des verstärkten Homeoffice bedingt durch die Coronavirus-Pandemie erleben viele Haushalte eine neue Challenge: Von zu Hause aus arbeiten neben seinem Partner und seinen Kindern, die quengeln, stellt sich als gar nicht so einfach heraus.

Homeoffice ist an sich eine tolle Sache, denn von zu Hause aus zu arbeiten, erspart einem viel Stress, wie beispielsweise Staus, zudem gewinnt man durch die wegfallende Anfahrt viel zusätzliche Zeit.

Durch die sanitäre Ausnahmesituation, die das COVID-19 nun auch in Europa ausgelöst hat, stellen immer mehr Firmen gezwungenermassen auf Homeoffice um. Damit ermöglichen sie ihren Mitarbeiter/innen in Sicherheit von zu Hause aus zu arbeiten.

Homeoffice, aber nicht alleine

Was sich viele als harmonisch vorstellen, klappt in der Realität nicht ganz so einfach. Denn durch die Pandemie arbeiten wir zwar in Homeoffice, aber keineswegs alleine. In vielen Familien arbeiten nun beide Partner gleichzeitig von zu Hause aus und manche haben auch Kinder zu Hause, die sich nun auch wegen der Schulsperre ihre Zeit zu Hause vertreiben müssen.

Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, dass der Arbeitsalltag nicht zum Albtraum wird. Erstens sollte man am besten am Vortag seinen nächsten Tag bereits strukturieren. Denn Organisation hilft, sich auf das Wichtigste zu konzentrieren. So erzählt der klinische Sozialarbeiter Perri Shaw Borish gegenüber der Huffpost:

Es ist ein ungutes Gefühl, keine Struktur und keine Grenzen zu haben. Es ist wichtig, sich jeden Abend hinzusetzen und den nächsten Tag zu planen.

Organisation des Arbeitsalltags

Empfehlenswert ist, genauso in den Tag zu starten, wie man es auch sonst tun würde: Morgendliche Dusche, frühstücken und sich anziehen. Dann sollte man sich mit seinem Partner die Arbeitszonen teilen: Wenn einer lieber in der Küche sitzt, kann es sich der andere ja im Wohnzimmer bequem machen.

Homeoffice mit Partner und Kind: Keine einfache Sache.  Westend61 / Getty Images

Was die Beschäftigung mit Kindern betrifft, ist es am einfachsten, in Schichten zu arbeiten, um Frust auf beiden Seiten zu vermeiden: Eltern schaffen ihre Arbeit und Kinder sind zufrieden und müssen nicht unnötig quengeln.

Zudem sollte man die Essenszeiten beachten und sich die Mittagspause bewusst nehmen. Diese kann in Pandemie-Zeiten als Qualitätszeit mit der Familie betrachtet werden - Momente, die man sonst meist nur am Wochenende erlebt. Dabei kann man die Zeit nutzen, um Kinder auch über das Coronavirus aufzuklären.

Von Maximilian Vogel

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