Hunger? Dann solltest du auf keinen Fall Klamotten shoppen gehen

Die Mittagszeit bietet sich an, einmal aus dem Arbeitsalltag auszubrechen. Da kann man auch mal das Mittagessen überspringen, denkst du dir? Und stattdessen shoppen gehen? Das ist aber keine so gute Idee! Wir erklären dir, warum.

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Wenn man von morgens bis abends eingespannt ist, bleibt einem oft nur die Mittagspause, um aus dem Alltag ausbrechen. Notwendigerweise muss dann das Mittagessen ausfallen lassen oder etwas abkürzen, also durch einen Snack ersetzen.

Mittagszeit ist Shoppingzeit?

Eigentlich ist es ja eine gute Idee, die sorglose Mittagszeit zum Shoppen zu nutzen. Allein der leere Magen kann einem dabei den Spaß verderben. Also schnell einen Snack reinschlingen und los? Oder besser den Hunger einfach wegshoppen, ihn durch Shoppen verdrängen?

Letzteres ist eine denkbar schlechte Idee, wie eine neuere Studie aus den Vereinigten Staaten, genauer von an der University of Minnesota arbeitenden Forschern, nachgewiesen hat. Die Wissenschaftler haben hierbei wohlgemerkt die Auswirkungen von Hunger auf Shoppen von "nonfood objects", also nicht essbaren Dingen, untersucht.

Denn jedem leuchtet ein, dass man im Lebensmittelladen hungrig nicht nur mehr einkauft, sondern wohl auch vor allem Süßkram. Unser Unterbewusstsein lässt nämlich den hungrigen Käufer wie verhext auf zuckerhaltige Dinge zustolpern.

Sahnetorte schlägt Blazer?

Wie die amerikanischen Forscher nachgewiesen haben, irren sich viele, die glauben, dass Sahnetorte und Blazer nichts miteinander zu tun haben, wenn es um das Einkaufen mit leerem Magen geht.

Vereinfacht kann man sagen: Geht man hungrig in ein Geschäft, in dem es die erträumte Sahnetorte nicht gibt, kauft man sich dort eben beispielsweise einen Blazer, oder andere Dinge, die einem zusagen. Geht man allerdings gut gesättigt in dasselbe Geschäft, kauft man womöglich gar nichts.

Der Hunger macht den Unterschied

Der Hunger liefert uns gewissermaßen die Motivation, etwas zu besorgen. In einer natürlichen Situation gibt das Hungergefühl dem Menschen vor, sich Essen zu beschaffen, das ist schon in der Steinzeithöhle so gewesen. Der hungrige Mensch von heute wird durch den Hunger also auch motiviert, etwas zu beschaffen. Geht er nun komischerweise in einen Computerladen, treibt ihn seine hungergesteuerte Motivation zum Kauf ungenießbarer Soft- oder Hardware. Der Mensch kann einfach nicht anders.

Wollt ihr also nicht, dass der Hunger eure Einkäufe fehlsteuert und ihre eine Menge Geld für Dinge ausgebt, die ihr nicht unbedingt braucht, esst lieber einen Müsliriegel und geht dann shoppen – euer Geldbeutel wird es euch danken!