Geheimcode im Flugzeug: Das steckt dahinter, wenn ein „Jim Wilson“ an Bord ist
Geheimcode im Flugzeug: Das steckt dahinter, wenn ein „Jim Wilson“ an Bord ist
Geheimcode im Flugzeug: Das steckt dahinter, wenn ein „Jim Wilson“ an Bord ist
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Geheimcode im Flugzeug: Das steckt dahinter, wenn ein „Jim Wilson“ an Bord ist

Wenn du das nächste mal im Flieger sitzt, achte mal genau auf die Durchsagen, die gemacht werden. Wenn die Stewardess den Namen Jim Wilson ausspricht, hat das eine ganz bestimmte Bedeutung!

Menschen mit Flugangst sollten diesen Artikel besser nicht lesen. Hier geht es um das Codewort Jim Wilson. Wenn Flugbegleiter diesen Code benutzen, dann weißt du in Zukunft, worum es sich hierbei handelt.

Jim Wilson

Der Code Jim Wilson bedeutet, dass ein Leichnam an Bord transportiert wird. Entweder handelt es sich dabei um einen Menschen, der im Ausland (beispielsweise im Urlaub) verstorben ist und nun zur Beerdigung in sein Heimatland geflogen wird. Es kann sich aber auch um eine Person handeln, die während des Flugs verstirbt. Insgesamt werden pro Jahr ca. 50.000 menschliche Überreste in Flugzeugen transportiert.

Hugo an Bord

Von einem Jim Wilson spricht man meist bei englischsprachigen Crews. Deutsche Flugbegleiter sprechen laut Travelbook eher von einem Hugo, was für human gone oder eingedeutscht heute unerwartet gestorbenes Objekt steht.

Außerdem sprechen wieder andere Crews von HR, was für humain remains (auf deutsch.: menschliche Überreste) steht. Auch diese Abkürzung ist weltweit sehr gängig. Ihr seht, dass die Bezeichnung nicht immer einheitlich ist.

Ist es nicht gruselig zu wissen, dass es so viele verschiedene Abkürzungen gibt, die alle für einen Toten an Bord stehen? Jetzt bist du jedenfalls für deinen nächsten Flug sensibilisiert und weißt Bescheid, wobei es sich bei diesen Codes handelt.

Von Pia Karim
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