Intimrasur: So beeinflusst sie das Risiko für Geschlechtskrankheiten
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Intimrasur: So beeinflusst sie das Risiko für Geschlechtskrankheiten

Wie beeinflusst die Intimrasur bei Frauen das Risiko eine Geschlechtskrankheit zu bekommen? Zahlreiche Studien haben sich mit dieser Frage auseinandergesetzt.

In der Vergangenheit veröffentlichte Studien besagen, dass ein rasierter oder epilierter Intimbereich ein höheres Risiko für eine Infektion mit Geschlechtskrankheiten bedeutet. Der Grund dafür: Mit den Schamhaaren wird eine natürliche Barriere des Körpers entfernt. Eine kürzliche Studie ist der Sache genauer auf den Grund gegangen und kommt zu überraschenden Ergebnissen.

Die Risiken von sexueller Aktivität und Rasur

Forscher der Ohio State University führen eine Studie bei 214 Studentinnen (mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren) durch, um herauszufinden, ob das Rasieren des Intimbereichs das Risiko für das Erkranken an einer Geschlechtskrankheit, also einer sexuell übertragbaren Krankheit, erhöht.

Bei der Studie werden die Teilnehmerinnen auf zwei Geschlechtskrankheiten (Chlamydienund Gonorrhö) getestet und zu ihrem Sexleben befragt, da auch dieses Kriterium in enger Verbindung mit dem Infektionsrisiko steht und somit die Ergebnisse betreffend die Intimrasur verfälschen könnte. So erklärt es Maria Gallo, Co-Autorin der Studie:

Vorgängerstudien berücksichtigen diese Daten nicht. Es kann aber gut sein, dass Frauen, die mehr Sex mit einer höheren Anzahl an Partnern haben – und die also einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind – sich mit höherer Wahrscheinlichkeit auch den Intimbereich rasieren.

Regelmäßiger Sex

98 Prozent der Studentinnen geben an, sich im Intimbereich zu rasieren, mehr als die Hälfte macht dies wöchentlich oder sogar täglich. Was das Sexleben angeht, geben 99,5 Prozent der Teilnehmerinnen an, mindestens vier Sexualpartner im Laufe eines Jahres zu haben, während 40 Prozent angeben, täglich oder wöchentlich Sex zu haben.

Die Forscher erklären in der Studie, dass 10 Prozent der Studentinnen mit Gonorrhö (Tripper) oder Chlamydien infiziert sind, aber keine direkte Verbindung zwischen der Rasur im Intimbereich und diesen sexuell übertragbaren Krankheiten hergestellt werden kann. Es wird jedoch eine breitere Studie erforderlich sein, um diese neuen Ergebnisse zu bestätigen. Schließlich beruhen die Schlussfolgerungen auf den Angaben von 214 Teilnehmerinnen aus derselben Universität und sind deshalb zu wenig aussagekräftig.

Von Sarah Kirsch

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