Kochen von Kartoffeln: Diese 3 Fehler machen fast alle!
Kochen von Kartoffeln: Diese 3 Fehler machen fast alle!
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Kochen von Kartoffeln: Diese 3 Fehler machen fast alle!

Wenn ihr Kartoffeln kocht, macht ihr wahrscheinlich fast immer einen der drei häufigsten Fehler.

Kartoffeln sind der Küchenklassiker schlechthin. Die gesunde Knolle verleiht zahlreichen Rezepten das gewisse Etwas – ob als Hauptzutat oder als Beilage. Was wären schließlich Frikadellen ohne Kartoffelbrei und Gemüsesuppen ohne Kartoffelstückchen? Ganz zu schweigen von einem Winter ohne Kartoffelgratin und Kartoffelpuffer oder Grillfeiern ohne Ofenkartoffeln und Kartoffelsalat. Das Gemüse passt einfach überall dazu!

Doch auch wenn wir regelmäßig Kartoffeln zubereiten, kochen wir sie nicht immer richtig. Wir erzählen euch alles über die drei häufigsten Fehler beim Kochen von Kartoffeln.

Fehler Nr. 1: Ihr schält die Kartoffeln vor dem Kochen

Kommen wir in die Küche, scheint uns unser erster Reflex zum Sparschäler greifen zu lassen. Dieser Arbeitsschritt ist aber langwierig und mühsam, da Kartoffeln eine dünne Haut und viele unterschiedliche Größen haben. Am besten kocht ihr die Kartoffeln deshalb direkt mit der Haut. Nach dem Kochen sind sie viel einfacher zu schälen: Ihr braucht einfach einen kleinen Schnitt mit dem Messer zu machen und schon lässt sich die Haut mühelos abziehen.

Außerdem schmecken die Kartoffeln dann besser. Nicht umsonst gart der französische Sternekoch Joël Robuchon seine Kartoffeln stets mit der Haut, um seinen berühmten Kartoffelbrei zuzubereiten.

Fehler Nr. 2: Ihr kocht sie in kochendem Wasser

Wie bei anderen Gemüsesorten erhitzen wir auch für die Kartoffeln das Wasser, warten darauf, dass es kocht und geben zu diesem Zeitpunkt dann das Gargut hinzu. Das ist aber ein großer Fehler! Gebt ihr die Kartoffeln direkt in das kochende Wasser, werden sie außen schnell weich, bleiben innen aber fest. Die Kartoffeln sind dann ungleichmäßig gegart und zerfallen im Nu.

Am besten gebt ihr eure Kartoffeln deshalb erst in das kalte Wasser. Wenn es zu kochen beginnt, dauert es 20 Minuten (bei kleinen Kartoffeln 10 Minuten), bis sie gar sind. So erhaltet ihr gleichmäßig gekochte Kartoffeln!

Fehler Nr. 3: Ihr stecht sie an, um zu prüfen, ob sie schon weich sind

Um zu überprüfen, ob die Kartoffeln gargekocht sind, neigen wir dazu, alle fünf Minuten hineinzustechen, um zu wissen, ob wir den Topf bereits vom Herd nehmen können oder nicht. Dies führt dazu, dass die Kartoffeln im Wasser zerfallen – was wiederum ganz und gar nicht appetitlich ist!

Behaltet stattdessen die Kochzeit von Kartoffeln genau im Kopf:

  • 10 Minuten: Das ist die absolute Mindestzeit. Kocht ihr sie kürzer, werden sie niemals gar sein.
  • 15 Minuten: Das ist die Garzeit für kleine Kartoffeln.
  • 20 Minuten: So lange müssen große Kartoffeln (etwa für die Verwendung in Salaten oder als Brei) kochen.

Ihr müsst die Kartoffeln also nur einmal am Ende der Garzeit anpieksen. Wenn die Spitze des Messers mühelos wieder aus der Kartoffel herausgleitet, ist sie gar. Ansonsten solltet ihr die Kartoffeln noch ein paar Minuten weiterkochen lassen.

Von Fred Eilig

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