Mobbing unter Katzen: Wie es sich äußert und wie du es verhindern kannst
Mobbing unter Katzen: Wie es sich äußert und wie du es verhindern kannst
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Mobbing unter Katzen: Wie es sich äußert und wie du es verhindern kannst

Katzen können nicht nur gemein zu ihren Besitzern sein, sondern auch zu anderen Katzen. Wir verraten euch, warum sie sich so verhalten und wie man Mobbing unter Katzen stoppen kann.

Für die Besitzer ist es oft nicht leicht, wenn sich ihre Tiere untereinander nicht verstehen. Wenn zu Hause keine Harmonie herrscht, muss man dringend handeln. Nicht selten wird eines der Tiere im Tierheim abgegeben. Das kann aber nicht die Lösung sein. Stattdessen sollte man die Gründe für das Mobbing ausfindig machen und daran arbeiten.

Gründe für das Mobbing

Die Gründe für die Rivalitäten können ganz unterschiedlich sein. Zum einen kann Eifersucht eine Rolle spielen, aber auch die Verteidigung des Reviers, zu wenig Platz oder Langeweile können ausschlaggebende Faktoren sein.

Vor allem ist aber der Charakter der Katze entscheidend. Je dominanter ein Tier ist, desto mehr wird es versuchen, seinen Rang zu verteidigen und die anderen Katzen zu unterdrücken. Deshalb sollte man gut auf die Körpersprache und die Signale achten.

Für die gemobbte Katze ist es natürlich eine Stresssituation, die sich in mangelnder Hygiene, einem Putzzwang oder Futterverweigerung äußern kann. Auf weitere Anzeichen für Mobbing unter Katzen gehen wir in dem Video weiter oben ein.

Angriffe verhindern

Zum Glück können die Besitzer etwas gegen das Mobbing tun. Zuallererst können sie das dominante Tier kastrieren, wodurch es oft etwas ruhiger wird. Außerdem sollte man sich mehr der unterlegenen Katze widmen, um ihr Rückhalt zu signalisieren und dem dominanten Tier zu zeigen, dass es nicht die erste Geige spielt.

Damit sich die unterdrückte Katze wohler und weniger gestresst fühlt, hilft es, viel Zeit mit ihr allein zu verbringen. Außerdem kann sich der Stress und die Rivalität verringern, wenn die Katzen getrennte Futterplätze sowie mehrere Katzenklos und Kratzbäume haben.

Wenn alles nichts hilft, muss man sich schweren Herzens von einem der Tiere trennen. Dies sollte aber wirklich nur in Betracht gezogen werden, wenn nichts anderes mehr hilft. Die Tierheime sind sowieso schon überfüllt und viele Tiere müssen bis zum Ende ihres Lebens dort bleiben.

Von Sarah Kirsch

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