Nebenwirkung der Corona-Impfung als Brustkrebs fehlgedeutet
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Nebenwirkung der Corona-Impfung als Brustkrebs fehlgedeutet

Einige frisch Geimpfte wiesen nach ihrem ersten Impftermin erschreckende Symptome auf, die denen einer Krebserkrankung ähnelten. Experten klären nun auf, dass hier kein Grund zur Sorge besteht.

Rund um den Globus lassen sich immer mehr Menschen gegen das Coronavirus impfen. Langsam werden die ersten unbedeutenden Nebenwirkungen bekannter, die durch die von den großen Pharmaunternehmen entwickelten Impfstoffe hervorgerufen werden.

Kürzlich haben dazu verschiedene Berichte aus Frankreich für Aufsehen gesorgt. Aber die meisten Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe sind eher harmlos.

Bei der Untersuchung geimpfter Personen haben mehrere Wissenschaftler allerdings überraschende Entdeckungen gemacht. Verschiedene Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe ähnelten tatsächlich den Symptomen einer Krebserkrankung.

Symptome einer Krebserkrankung nach Corona-Impfung

Viele von diesen Nebenwirkungen betroffene Menschen haben über geschwollene Lymphdrüsen in der Achsel und am Schlüsselbein geklagt, stets auf derjenigen Körperseite, auf der die Impfung verabreicht worden ist.

Es handelt sich hierbei allerdings um eine häufige Nebenwirkung von Impfstoffen, ähnliche Beobachtungen werden recht regelmäßig bei Grippeimpfungen verzeichnet. Ein anderer Umstand macht die Sache dann allerdings ernster: Denn die unvorbereitete Entdeckung dieser geschwollenen Lymphdrüsen auf vorgenommenen medizinischen Aufnahmen wie Computertomografien kann dann zu einer Fehldeutung als sich ausbreitende Krebstumore führen.

Dr. Constance D. Lehman vom Massachusetts General Hospital (USA) hat mit der New York Times über dieses Phänomen gesprochen. Ihrer Meinung nach können die harmlosen Symptome der Impfung schnell zu Schockreaktionen der betroffenen Personen führen. Lehman führt hierzu aus:

Ich möchte mir nicht einmal die Angst vorstellen, wenn man diese Aufnahmen erhält und gesagt bekommt: 'Wir haben einen dicken Knoten gefunden. Wir glauben nicht, dass es sich um Krebs handelt, sicher können wir aber nicht sein.' Oder noch schlimmer: 'Wir glauben, dass es vielleicht Krebs ist.'

Nebenwirkungen lösen unbegründete Panik aus

Aus diesem Grund arbeitet Lehman derzeit unablässig daran, für Mammografien zuständige Pflegedienste über die neuen Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe zu informieren.

Dr. Lehman übernimmt es oft auch selbst, Patienten mit derartigen Ergebnissen darüber zu informieren, dass hier womöglich nur Nebenwirkungen der Impfung dahinter stecken.

Westend61@Getty Images

In einem an Patienten versandten Brief ist zu lesen: "Die Lymphdrüsen, die wir auf ihrer Mammografie in ihrer Achsel sehen, sind auf der Seite vergrößert, auf der sie vor kurzem ihre Corona-Impfung erhalten haben. [...] Vergrößerte Lymphdrüsen sind nach Corona-Impfungen häufig und stellen eine normale Reaktion ihres Körpers auf den Impfstoff dar. Stellen sie aber fest, dass der Knoten in der Achsel auch noch länger als sechs Wochen nach der Impfung da ist, suchen sie besser ihren Arzt auf."

Wie kann man den schockierenden Fehlalarm vermeiden?

Ein möglicher Weg, einer schockierenden Krebs-Fehldiagnose zu entgehen, ist in der Verschiebung der nächsten Testuntersuchung zu sehen. Wenn möglich, soll jede Kontrolluntersuchung nämlich vor der ersten Corona-Impfdosis oder vier bis sechs Wochen nach der zweiten Corona-Impfdosis durchgeführt werden, falls sich daraus keine gravierenden Behandlungsverzögerungen ergeben.

Nicht zu bezweifeln ist allerdings, dass geschwollene Lymphdrüsen häufig nach Impfungen auftreten. Von den in den USA mit dem Moderna-Impfstoff geimpften Personen haben 16 % über diese harmlose Nebenwirkung nach ihrer zweiten Impfdosis geklagt.

Was den Impfstoff von Pfizer/BioNTech anbelangt, liegt diese Zahl bislang bei nur 0,3%. Seid ihr also gerade geimpft worden und habt in den nächsten Tagen einen Termin zur Röntgenuntersuchung oder zur Computertomografie, könnt ihr euch schon mal moralisch auf eine erschreckende Fehldiagnose vorbereiten.


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