Neue Corona-Studie zeigt: Anhand dieses Merkmals entlarvst du einen Psychopathen in der Pandemie

Oft kann man Menschen mit Verhaltensstörungen nicht auf Anhieb erkennen. Im normalen Leben haben viele von ihnen gelernt, ihr Verhalten weitestgehend anzupassen, um nett und aufmerksam rüberzukommen. In der Corona-Krise zeigen viele nun ihr wahres Gesicht.

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Wer hat sich schon nicht gefragt, ob Menschen in Büro, im Café oder natürlich auch im Internet tatsächlich so liebenswert sind, wie sie den Anschein erwecken. Viele Menschen mit Verhaltensstörungen sind sich ihrer Schwäche nämlich durchaus bewusst und versuchen deshalb, ihre Andersartigkeit durch eingeübtes Verhalten zu überspielen.

Ist die gezeigte Empathie wirklich echt?

Bei vielen der gängigen Verhaltensstörungen fehlt es den Betroffenen an Empathie. Sie haben große Schwierigkeiten damit, sich in ihre Mitmenschen einzufühlen, ihre Sorgen und Ängste nachzuempfinden. Verhaltensgestörte Menschen sind sich den menschlichen Gesten bewusst, die diese Empathie zum Ausdruck bringen, können sie aber aufgrund ihres Krankheitsbildes nicht authentisch erzeugen.

Viele von ihnen versuchen dann, diese Verhaltensweise gehirngesteuert zu simulieren, damit ihre Störung nicht für alle sichtbar zu Tage tritt. Das ist natürlich an sich nichts Schlimmes, da sie dadurch in soziale Kontexte eingebunden werden, die wohl die beste Therapie für sie sind.

Manipulation des Umfelds

So weit, so gut. Nun gibt es aber auch verhaltensgestörte Menschen, die ihr Umfeld aus völligem Egoismus heraus manipulieren wollen. Sie täuschen andere, auch mit vorgespielten Gefühlen, um sie dann eiskalt über die Klinge springen zu lassen, wenn es ihnen nutzt. Diese Form von Verhaltensstörung gilt es zu erkennen, um die betreffenden Personen besser auf einem Sicherheitsabstand zu halten.

Aber wie erkennt man ohne psychologische Ausbildung verhaltensgestörte Menschen, mit ihrer oft beeindruckenden Täuschungsfähigkeit? Man kann sich hier in erster Linie auf seine Intuition verlassen, die man mit der seiner Familie, seiner Freunde und Bekannten am besten verknüpft. Denn ein anderer Blick kann als Korrekturfaktor immer helfen, je nach dem, was für die betreffende Person auf dem Plan steht.

Corona-Krise enttarnt psychische Störungen

Bei der Entlarvung verhaltensgestörter Menschen kann uns gerade die gegenwärtige Corona-Krise überraschende Hilfestellung leisten. An der brasilianischen Universida de São Francisco haben Wissenschaftler zu diesem Phänomen geforscht und in der Online-Fachzeitschrift Trends in Psychiatry and Psychotherapy ihre Ergebnisse vorgelegt.

In der gegenwärtigen, ungewohnten Situation, die mit strengen Verhaltensmaßnahmen einhergeht, sind Personen mit gestörter Empathie nämlich einer besonderen Herausforderung ausgesetzt, die zur wahren Überforderung werden kann.

Menschen dieses Schlags werden ganz nach ihrer Natur peinlich darauf achten, sich selbst durch alle möglichen Sicherheitsmaßnahmen zu schützen. Viele der zur Zeit geforderten Maßnahmen dienen aber insbesondere dem Schutz von anderen. Gerade hier fehlt dann vielen empathiegestörten Menschen der Reflex sowie die intellektuelle Einsicht, auch diese Art von Sicherheitsmaßnahmen zu befolgen.

Sind alle Maskengegner verhaltensgestört?

Man kann deshalb natürlich nicht fest davon ausgehen, dass alle Maskengegner verhaltensgestört sind. Aber unter den Menschen, die keine Maske benutzen oder diese nur schlampig tragen, finden sich sicher gehäuft solche mit Verhaltensstörungen. Sie tragen dann sozusagen das Zeichen ihrer mangelnden Empathie im Gesicht.

Deshalb ist es vorsorglich besser, in Corona-Zeiten um Menschen ohne Masken einen Bogen zu machen. So kann man nämlich vielleicht nicht nur eine Ansteckung, sondern mitunter auch eine üble Bekanntschaft oder eine unangenehme Erfahrung vermeiden.