Nicht nur wegen Keimen: Darum solltet ihr euch nicht ins Gesicht fassen
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Nicht nur wegen Keimen: Darum solltet ihr euch nicht ins Gesicht fassen

In der Coronakrise ist es wichtiger denn je, sich nicht mit den Händen ins Gesicht zu fassen. Doch es sind nicht nur Gründe des Infektionsschutzes, warum ihr eure Finger aus dem Spiel lassen solltet. Auch Psychologen warnen davor!

In der Pandemie wird uns richtigerweise von Anfang an eingetrichtert: Die Hände müssen aus dem Gesicht bleiben! Wer sich nicht daran hält, riskiert erhebliche Schäden, die sich ansonsten leicht umgehen lassen. Und es gibt auch noch andere Gründe, warum ihr euch, wenn ihr es nicht bereits tut, nicht ins Gesicht fassen solltet.

Gesundheitliche Schäden

Kein anderes Körperteil kommt im Alltag so häufig in Berührung mit Gegenständen, wie unsere Hände. Türgriffe, Handy, Toilettendeckel - egal, wo wir sind, geraten wir über sie in Kontakt mit Oberflächen, auf denen es sich Abertausende von Bakterien gemütlich gemacht haben.

Dann plötzlich passiert es, zumeist vollkommen unbewusst: Gerade noch haben wir die Stange im Bus fest umklammert, und dann fassen wir uns instinktiv mit den Fingern ins Gesicht. Für Bakterien und andere Krankheitserreger ist das ein gefundenes Fressen. Einfacher könnte es für sie nicht sein! Durch die dünne Haut im Gesicht und die darunter liegenden Schleimhäute kommen sie auf direktem Weg in unser Immunsystem. Die Folge: Fiese Krankheiten, Pickel, Entzündungen.

Das muss nicht sein. Mit einer einfachen Hygiene-Routine und bewusstem Verhalten, lassen sich die unschönen Nebenerscheinungen umschiffen. Denkt also immer daran, euch regelmäßig gründlich die Hände zu waschen, und singt dabei fleißig "Happy Birthday". So gebt ihr den Krankheitserregern keine Chance und bleibt länger gesund.

Psychologen empfehlen: Finger aus dem Gesicht!

Doch es gibt auch andere, psychologische Gründe, warum ihr zukünftig die Hände aus dem Gesicht lassen solltet. Egal ob bei der Arbeit oder sonst im Alltag, wir möchten souverän und selbstsicher auftreten. Wer dabei aber häufig mit den Fingern ins Gesicht geht, macht auf seinen Gegenüber den genau gegenteiligen Eindruck. Ihr wirkt dann nervöser und weniger glaubwürdig.

Das alles ist doch Grund genug, um sich zukünftig nicht mehr in aller Öffentlichkeit an der Nase zu kratzen, in den Augen zu reiben oder, schlimmer noch, in den Mund zu fassen. Sagt Krankheitserregern und Schüchternheit den Kampf an! So leicht geht's.

Von Sarah Kirsch

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