Als Anleitung oder wegen Pornos: Darum stöhnen wir beim Sex
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Als Anleitung oder wegen Pornos: Darum stöhnen wir beim Sex

Der genaue Weg zum Orgasmus stellt viele vor ein Rätsel. Ist er erreicht, fühlt er sich an wie der Heilige Gral. Woher kommt aber das Stöhnen, das mit ihm einhergeht?

Eine Frau kann auf zwölf verschiedene Weisen zu einem Orgasmus gelangen. Dennoch ist der Weg dorthin alles andere als einfach. Ist frau am Höhepunkt angelangt, scheint es, als wäre die Welt um sie herum stehengeblieben. Ein Moment der reinsten Lust, in der frau nur auf eine Weise ihrem Glück Ausdruck verleihen kann: durch Stöhnen.

Warum stöhnen wir?

Diese Frage ist so alt wie die Menschheit selbst. Immer wieder versuchen Ärzte mehr oder weniger erfolgreich, eine Antwort darauf zu finden - so auch der Sexologe Patrick Papazian.

Für ihn liegt die Erklärung für das Stöhnen im Atmen. Es strömt Luft aus der Lunge heraus und der Brustkorb ist vollkommen gelöst. Das Stöhnen könnte jedoch auch eine Art Signal für den Partner oder die Partnerin sein, um anzuzeigen, dass frau Spaß hat.

Stöhnen als Anleitung

Mit den Geräuschen im Bett ist es also möglich, seine Befriedigung zu zeigen und dadurch den Partner oder die Partnerin anzuleiten. Andererseits kann dieses (laute oder leise) Stöhnen auch von Pornofilmen beeinflusst sein, wo die Geräusche im Bett oft übertrieben dargestellt werden.

Der Orgasmus kann sich durch einen Schrei, einen Seufzer oder ein Stöhnen zeigen - laut oder geräuschlos. Er ist bei uns allen anders. Wenn es aber auf so einfache Weise möglich ist, heißen Momenten im Bett Ausdruck zu verleihen, warum sollten wir darauf verzichten? Man soll uns ruhig hören - es sei denn natürlich, die Schwiegermama ist zu Besuch!

Von Sarah Kirsch

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