"Rewilding": Mit diesen Tricks bringen wir unsere Haut wieder in Balance
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"Rewilding": Mit diesen Tricks bringen wir unsere Haut wieder in Balance

Von Ipek Nesin

Stress, Luftverschmutzung und tägliches Schminken – wir muten unserer Haut im Alltag viel zu. Höchste Zeit, um sie wieder zu regenerieren und zu stärken. Dank "Rewilding" ist das gar nicht so schwer.

Den Begriff "Rewilding" kennen wir eigentlich aus der Natur. Er steht für die Bemühungen, unser Ökosystem und die Artenvielfalt wiederherzustellen. Auch in der Kosmetikbranche nimmt das Thema Nachhaltigkeit einen immer größeren Stellenwert ein, und sogar das "Rewilding" hat dort seinen Platz gefunden – in diesem Fall aber für die Haut.

Unsere Lebensweise ist der größte Feind unserer Haut

Zurück zum Natürlichen also sowohl in der Natur als auch mit unserer Haut. Zumindest so weit, dass sie sich wieder von selbst regenerieren kann. Und das geht nur mit unseren hauteigenen Mikrobiota, also Bakterien, die unsere Haut schützen und ernähren. Ihr größter Feind ist unsere derzeitige Lebensweise.

Während Menschen und Populationen, die überwiegend abgelegen leben, ein weit geringeres Akne-Aufkommen zeigen, sind es bei jungen Menschen mit einem modernen Lebensstil bis zu 85 Prozent. Denn je mehr wir versuchen, unsere Haut mit teuren und aggressiven Kosmetikartikeln zu behandeln und zu schützen, desto mehr schaden wir ihr damit. Denn ausgerechnet sie töten die Mikrobe auf unserer Haut.

Unsere Haut hat aber nur eine Chance, wenn ihr Mikrobiom gesund und reichhaltig ist. So kann sie sich ausreichend gegen gefährliche Mikrobe wie Staphylococcus aureus schützen. Es liegt also an uns, zu einem gesunden Mikrobiom zurückzukehren. Und da kommt "Rewilding" ins Spiel.

Frische Luft und eine ausgewogene Ernährung sind essenziell

Für ein erfolgreiches "Rewilding" spielt unsere Ernährung eine ausschlaggebende Rolle. Experten raten zu einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Nahrungszufuhr, die viele Ballaststoffe und fermentierte Lebensmittel enthält. Ergänzt mit Probiotika, die die Verbindung zwischen Darm und Haut fördern, tut ihr eurer Haut damit etwas richtig Gutes.

Auch Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind wichtig für unsere Hautgesundheit. Setzt also auf Lebensmittel, die viel davon beinhalten – beispielsweise Fisch und Eier. Genauso wie auf viel Bewegung im Freien.

Wenn es um das Säubern eurer Haut geht, gilt: je weniger, desto besser. Lasst also gern mal eine Dusche aus! So bleiben Barrierefunktion und Öle der Haut intakt. Beim Abschminken empfiehlt es sich, sanfte Produkte zu verwenden und solche, die keine scharfen Schaumbildner und Tenside enthalten. Um die Barrierefunktion wieder aufzubauen, helfen Prä-, Post- und Probiotika. Sie balancieren außerdem die Vielfalt auf unserer Haut.


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