Rote Ampel: Fast alle Autofahrer machen diesen Fehler

Manche Dinge lernt man in der Fahrschule, andere tatsächlich erst "auf der Straße". Und dann gibt es noch die Dinge, die man eigentlich wissen sollte, aber nie so richtig gelernt hat - und von denen man sich immer fragt, wie es eigentlich richtig geht.

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Beispielsweise folgende Situation: Du wartest an einer roten Ampel. Tust du dies mit eingelegtem Gang und während du die Kupplung trittst, oder bleibst du im Leerlauf? Richtig und viel umweltschonender ist es tatsächlich, den Gang rauszunehmen, wenn absehbahr ist, dass die rote Phase noch etwas andauert.

Wird die Kupplung nämlich zu lange durchgedrückt, verschleißt das sogenannte Ausrück- oder Drucklager durch die ständige Beanspruchung erheblich schneller - und auch die Federn der Druckplatte werden viel stärker belastet. Es macht durchaus Sinn, diese Teile zu schonen, denn der Austausch kann im schlimmsten Fall gut und gerne Beträge mit dreistelliger Höhe fällig werden lassen!

Außerdem sinkt bei ausgelegtem Gang auch die Gefahr, von der Kupplung zu rutschen und dem Vordermann aufzufahren. Bei nicht wenigen Autos muss man zudem die Kupplung wirklich stark durchdrücken - das kann auf die Dauer auch ganz schön ermüdend sein.

Im Idealfall heißt es also: Im Leerlauf "gleiten". Das bedeutet, sobald die Ampel auf rot geschaltet hat, den Gang auszulegen, den Schwung auszunutzen und das Fahrzeug auf die Ampel zurollen lassen. Auch zügiges Hochschalten ist sinnvoll - laut ADAC lohnt bereits ab Tempo 50 der fünfte Gang!

Also heißt es in Zukunft: Nicht nur Fuß vom Gas, sondern auch von der Kupplung - so lässt sich nämlich bares Geld sparen...