Schreien und trinken: So funktioniert Rage Yoga

Yoga mal anders – das bietet Lindsay Istace Menschen, denen ein Besuch im normalen Yoga-Studio zu abgehoben erscheint. Doch nicht nur das ist anders beim sogenannten Rage Yoga.

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Mit Yoga verbindet man normalerweise etwas Entspannendes, Leises, Meditatives. Viel zu ernst und einschüchternd findet hingegen Lindsay Istace und entwickelt einen ganz eigenen Yoga-Trend: Das Rage Yoga, also Wut-Yoga.

"Lehrerin/Badass"

Beim Rage Yoga darf gerne mal geschrien und ein Bier während oder zwischen der Übungen in sogenannten "booze breaks" (Saufpausen) getrunken werden. Im Gespräch mit Bild stellt sich die Kanadierin als "Lehrerin/Badass für Rage Yoga" vor und erklärt, was das Ziel ihrer etwas anderen Sportart ist:

Das Ziel von Rage Yoga ist, dass sich die Menschen in Körper und Geist besser fühlen. Sie können sich in einem nicht total ernsthaften Umfeld negativen Emotionen stellen. Denn meistens tun wir so, als sei alles toll. Aber das ist Quatsch, das ist es nicht.

Ihr selbst habe das Training geholfen, weniger aggressiv und viel fitter zu werden – körperlich als auch mental. Ein echter Ansporn also für ihre mittlerweile zahlreichen und weltweiten Follower.

Beim Rage Yoga geht es darum, dunkle und negative Emotionen zu bewältigen, um selbst stärker zu werden.

Yoga-Stunden im Pub

Und für wen ist Rage Yoga jetzt eigentlich geeignet?

Es machen viele bei uns mit, die gerne mal Yoga ausprobieren wollten, sich aber nicht getraut haben, in diese oftmals überheblichen Studios zu gehen.

Einmal in der Woche gibt Lindsey daher Yoga-Stunden in einem Pub. Wer es sich nicht leisten kann, jedes Mal zu ihr zu reisen, kann Online-Kurse besuchen und sich so den Frust von der Seele sporteln, schreien und trinken.