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So kannst du (nicht nur) im Winter Meisen, Spatzen und Co. das Leben retten

Genügend Futter zu finden, ist für Vögel der entscheidende Faktor, damit sie ihr Überleben sichern können. Besonders im Winter ist es wichtig, dass den niedlichen Spatzen und Co. genügend Körner zur Verfügung stehen. Das beweist eine Studie aus England, die positive Neuigkeiten verkündet.

Vögel sind durch den Menschen zu einer bedrohten Art geworden! Doch aus Großbritannien gibt es gute Neuigkeit im Kampf gegen ihr sinnloses Aussterben - oder könnt ihr euch den Frühling ohne das niedliche Vogelgezwitscher vorstellen?

Positive Auswirkungen auf die Artenvielfalt

Eine aktuelle Studie aus Großbritannien belegt, dass sich eine Fütterung durch den Menschen positiv auf die Vögel auswirkt. Dadurch überleben wesentlich mehr Exemplare und die Artenvielfalt wird aufrecht erhalten.

Inzwischen gibt es immer mehr Produkte, um Vögel daheim zu füttern, von Sonnenblumenkernen über Meisenknödel oder spezielles Fettfutter für den Winter. Die Vögel im eigenen Zuhause zu füttern wird immer beliebter. Viele füttern die Tiere sogar ganzjährig.

In den 1970ern haben Stare und Spatzen die Hälfte aller gefütterten Tiere ausgemacht. Heutzutage werden auch andere Arten wie beispielsweise Stieglitze von dem reichen Futterangebot angezogen. Inzwischen bedienen sich rund 133 Arten daran.

Vögel kommen wieder öfter

Dadurch verändert sich die Vogelpopulation im urbanen Raum zum Positiven. Dort, wo man den Vögeln ihre Lebensgrundlage entzieht, fangen Menschen an, ihnen wieder zu helfen und künstliche Futterquellen anzulegen.

Beispielsweise wurden 1972 von 8 Prozent der Menschen, die Vögel füttern, Stieglitze gesehen, so der Guardian. 2012 sind es hingegen schon 87 Prozent. Auch die Ringeltaube ist wieder öfter zu sehen. 1972 wurden sie von 17 Prozent der Bevölkerung gesehen, heute schon von 88 Prozent.

Seltene Arten werden angelockt

Auch Vögel wie der Specht, der Fasan oder die Elster profitieren von den Futterstationen. Außerdem holen sich auch Nagetiere wie beispielsweise Eichhörnchen Futter - denn auch die kleinen Nager brauchen unsere Hilfe. Man versorgt also nicht nur die Vogelwelt.

Während viele typische Gartenvögel wie Rotkehlchen, Amseln, Buchfinken und Großmeisen eine stetige Präsenz in städtischen Fütterungsstationen beibehalten haben, werden inzwischen auch andere Arten, die einst selten in Gärten zu sehen waren, durch fetthaltiges oder mit Insekten angereichertes Futter angelockt.

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Krankheiten können übertragen werden

Eine Art, die von den Fütterungen nachteilig betroffen ist, ist der Grünfink, dessen Population aufgrund der Trichomonose zurückgegangen ist. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, die sich nachweislich durch die Futterstationen ausbreitet.

Oben im Video erklären wir euch ausführlich, wie ihr Vögel im Winter richtig füttert und so ihr Überleben sichert!

Von Sarah Kirsch
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