Studie belegt: Sich die Brust zu kneten reduziert Stress
Studie belegt: Sich die Brust zu kneten reduziert Stress
Weiterlesen

Studie belegt: Sich die Brust zu kneten reduziert Stress

Das Berühren weiblicher Brüste soll den Stresspegel im Körper um 70 % senken. Das legt eine schwedische Studie nah. Aber wie funktioniert das genau? Wir haben die Antworten für euch.

Es gibt zahlreiche Tipps gegen Stress: Ein besseres Zeitmanagement, körperliche Aktivität, eine bessere Atmung, Meditation oder das Besprechen seiner Probleme mit einer außenstehenden Person. Eine schwedische Studie hat nun eine neue Methode enthüllt, der Ruhelosigkeit entgegenzuwirken: Angeblich soll es helfen, sich die Brust zu kneten - das berichtet das französische Magazin swigg.

Beim Kneten der Brust wird das Kuschelhormon freigesetzt  Kanchana Chitkhamma / EyeEm@Getty Images

Kuschelhormon vs. Stresshormon

Dadurch wird nämlich Oxytocin freigesetzt - das weibliche Hormon, das bei der Bindung zwischen Mutter und Kind eine große Rolle spielt und auch als Kuschelhormon bekannt ist. Oxytocin reguliert nicht nur den Blutdruck, sondern auch den Cortisolspiegel.

Cortisol wiederum wird umgangssprachlich oft als Stresshormon bezeichnet. In herausfordernden Situationen macht es dich leistungsfähig, bei chronischem Stress allerdings hat Cortisol negative Folgen für die Gesundheit. Das Kuschelhormon Oxytocin sorgt also dafür, dass du dich entspannter fühlst und der Stress reduziert wird.

70 % weniger Stress

Laut den schwedischen Experten funktioniert die Methode nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern - allerdings natürlich nur dann, wenn sie weibliche Brüste berühren. Für das Experiment wurden rund 100 Männer zwischen 20 und 50 Jahren ausgewählt.

Sobald ein Stressgefühl aufkam, sollten sie Brüste erst ansehen und dann berühren – und das sechs Monate lang. Das Ergebnis: Das Stressgefühl der Teilnehmer hatte sich dank der Technik um 70 % verringert.

Effizienter als Atemübungen

Übrigens spielte die Größe der Brust eine Rolle: Je grösser die Brüste, desto schneller sank der Stresspegel. Um die Effizienz dieser unerwarteten Anti-Stress-Methode zu beweisen, unterteilten die Forscher die ausgewählten Männer in zwei Gruppen.

Die eine Gruppe berührte bei Stress fünf Minuten lang eine Brust, die andere Gruppe machten entspannende Atemübungen. Am Ende war der Stresshormonpegel der ersten Gruppe deutlich niedriger als bei der zweiten Gruppe.

Eine überraschende - und natürliche Methode, die all die Paare freuen sollte, die keine Lust auf Yoga haben.

Von Sarah Kirsch

Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen