Studie: So wirkt sich der Klimawandel auf Schwangerschaften aus

Der Klimawandel hat nicht nur Auswirkungen auf unsere Umwelt, sondern auch auf den Menschen. Neue Studien zeigen, dass vor allem Schwangere in Zukunft mit diversen Folgen rechnen müssen.

In der Schwangerschaft müssen Frauen besonders auf ihre Gesundheit achten, um das ungeborene Baby keiner Gefahr auszusetzen. Doch zu dem üblichen Verzicht auf gewisse Lebensmittel kommt mit dem Klimawandel und seinen schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit des Menschen nun ein weiterer Faktor, der Schwangerschaften in der Zukunft beeinflussen wird.

Hitze gefährdet Ungeborene

Der Klimawandel hat es ganz schön in sich, er beeinflusst sogar ungeborene Babys und setzt sie zusätzlicher Gefahr aus. Das Problem sind Hitzewellen, die durch die globale Erwärmung viel öfter auftreten als bisher.

Schwangere kämpfen mit der Hitze, vor allem am Ende der Schwangerschaft. Es ist erwiesen, dass eine Hitzewelle die Schwangerschaft durchschnittlich um sechs Wochen verkürzt - das Baby wird also zu früh geboren.

Verlust von 150.000 Schwangerschaftstagen

Die Studiezeigt die Auswirkungen in unglaublichen Zahlen: Bei 30 Hitzetagen im Jahr verkürzten sich etwa 25.000 Schwangerschaften, das bedeutete einen Verlust von 150.000 Schwangerschaftstagen. An diesen Tagen hätte das Ungeborene noch geschützt im Mutterleib bleiben und sich fertig entwickeln sollen.

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Doch was bedeutet das für die Zukunft? Werden Schwangerschaften durch den langfristigen Temperaturanstieg immer riskanter? Wie Experten diese Ergebnisse bewerten, erfährst du im Video.

Sarah Kirsch
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