Telearbeit: Gut für den Klimaschutz
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Telearbeit: Gut für den Klimaschutz

Infolge der derzeit stattfindenden Streiks der öffentlichen Verkehrsmittel in der französischen Hauptstadt nutzen immer mehr Arbeitnehmer die Möglichkeit der Telearbeit. Ganz nebenbei schützen sie dabei auch das Klima. Wir erzählen euch, warum!

Von zu Hause aus zu arbeiten kann Vorteile und Nachteile mit sich bringen. Da die Hauptstadt unseres Nachbarlandes seit dem 5. Dezember mit flächendeckenden Streiks der öffentlichen Verkehrsmittel zu kämpfen hat, bleibt zahlreichen Arbeitnehmern gar keine andere Wahl, als aus dem Home Office zu arbeiten. Die meisten Metros stehen still und die Alternative wäre, den ganzen Tag im Stau anstatt im Büro zu verbringen.

Vorteile Telearbeit

Zu den Vorzügen der Telearbeit zählen Zeitgewinn, eine bessere Konzentration in den eigenen vier Wänden und damit auch eine höhere Produktivität. Doch auchauf unsere Umwelt wirkt sie sich positiv aus.

Wie uns der Nachrichtensender CNews in Erinnerung ruft, reduzieren Telearbeiter ihren CO2-Fußabdruck auf der Erde drastisch und helfen so im Kampf gegen den Klimawandel.

CO2-Sünder

Der Straßenverkehr und allgemein der Transportsektor sind nämlich die größten CO2-Sünder. Mit dem Auto zur Arbeit zur fahren ist schlecht für unseren Planeten. Laut Statistiken pendeln aber 70 % der Arbeitnehmer in unserem Nachbarland Frankreich mit dem Auto zur Arbeit und legen dabei täglich durchschnittlich 30 Kilometer zurück.

Telearbeit ist also ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz - der nicht nur Tiere, sondern auch uns Menschen und unsere Gesundheit gefährdet. Bringt bei Gelegenheit dieses gewichtige Argument bei eurem Chef vor!

Das Beispiel Somfy

Leider ist es jedoch so, dass trotz der politischen Maßnahmen zur Energiewende immer noch zahlreiche Unternehmen Telearbeit argwöhnisch beäugen. Vielerorts ist es undenkbar, dass Arbeitnehmer einfach von zu Hause aus ihre täglichen Aufgaben verrichten, da die Unternehmenskultur darauf ausgelegt ist, dass die Vorgesetzten immer ein wachsames Auge auf ihre Teams haben wollen.

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Im Bericht des Senders CNews wird das Beispiel des französischen Unternehmens Somfy angeführt, in dem Telearbeitzur Regel geworden ist. 38 % der Arbeitnehmer dort arbeiten mindestens zwei Tage pro Woche von zu Hause aus. Und die Rechnung geht auf: Seit der Einführung der regelmäßigen Telearbeit hat das Unternehmen bereits über 30 Tonnen CO2 eingespart.

Von Sarah Kirsch
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